Hilfsbereitschaft

Armes Albanien entsendet 30 Mediziner nach Italien

In den 90er Jahren suchten Hunderttausende von Albanern Zuflucht in Italien. Nun reicht einer der ärmsten Staaten Europas dem Adria-Nachbarn in der Viruskrise selbst die helfende Hand – und hat 30 Ärzte nach Bergamo entsandt.

Albanien hatte bereits früh – hier ein Bild aus Tirana vom 14. März – eine sehr strenge Ausgangssperre verhängt

Albanien hatte bereits früh – hier ein Bild aus Tirana vom 14. März – eine sehr strenge Ausgangssperre verhängt Foto: AFP/Gent Shkullaku

Das hilfsbedürftige Albanien hilft in der Not selbst dem Nachbarn. „Heute sind wir alle Italiener: Die Albaner lassen einen Freund in Schwierigkeiten nicht im Stich“, begründete Premier Edi Rama am Wochenende auf dem Mutter-Theresa-Flughafen in Tirana etwas theatralisch die Entsendung von 30 freiwilligen Ärzten und Krankenschwestern in das von der Pandemie besonders hart getroffene Bergamo: „Italien muss und wird diesen Krieg für uns und die ganze Welt gewinnen.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren