Waffenruhe

Armenien und Aserbaidschan beenden Kämpfe um Berg-Karabach

Es gibt einen neuen Anlauf für ein Ende aller Kampfhandlungen in Berg-Karabach, diesmal verhandelt auf allerhöchster Ebene. Nicht alle sind zufrieden damit. In Armenien kommt es zu Ausschreitungen.

Demonstranten protestieren in Yerevan (Armenien) gegen das Abkommen zur Einstellung der Kämpfe um die Region Berg-Karabach im Regierungsgebäude. 

Demonstranten protestieren in Yerevan (Armenien) gegen das Abkommen zur Einstellung der Kämpfe um die Region Berg-Karabach im Regierungsgebäude.  Foto: dpa/AP/Dmitri Lovetsky

Nach mehr als sechs Wochen schwerer Gefechte in der Südkaukasus-Republik Berg-Karabach haben sich Armenien und Aserbaidschan auf ein Ende aller Kampfhandlungen verständigt. Die Vereinbarung kam in der Nacht zum Dienstag unter Vermittlung von Russlands Präsidenten Wladimir Putin zustande, wie der Kreml in Moskau mitteilte. Die neue Waffenruhe trat demnach um 1.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) in Kraft. Russische Friedenstruppen sollen sie den Angaben zufolge überwachen. In Armenien kam es indes kurz nach der Übereinkunft zu Ausschreitungen.

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