Weltraumpionier

„Apollo 7“-Astronaut Cunningham stirbt im Alter von 90 Jahren

Der letzte der drei Astronauten, die 1968 beim ersten bemannten Apollo-Raumflug für elf Tage die Erde umkreisten, ist tot: Walter Cunningham starb am Dienstag im Alter von 90 Jahren in Houston, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte.

„Apollo 7“ hatte erstmals eine Kamera dabei, mit der Live-Übertragungen ins Fernsehen möglich waren

„Apollo 7“ hatte erstmals eine Kamera dabei, mit der Live-Übertragungen ins Fernsehen möglich waren Foto: Steven Senne/AP/dpa

NASA-Chef Bill Nelson würdigte Cunningham als Entdecker, der mit seinen Kameraden den Weg für die heutige „Artemis“-Generation geebnet habe. Am 11. Oktober 1968 war Cunningham unter dem Kommando von Walter Schirra und mit Donn Fulton Eisele zu der elftägigen „Apollo 7“-Mission ins All gestartet. Die Mission wurde für die NASA ein Erfolg – die vielen Tests lieferten wichtige Informationen. Wodurch auch der Weg für die Mondlandung ein Jahr später geebnet wurde.

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