Deutschland

Anschlag auf Berliner Stromnetz: Vermutlich Linksextremisten verantwortlich

Ein Brandanschlag auf Hochspannungs- und Mittelspannungskabel im Südwesten Berlins hat zehntausende Haushalte und Unternehmen betroffen. Behörden prüfen die Vulkangruppe als Täter.

Zehntausende Haushalte hatten durch einen Brandanschlag in Teilen Berlins keinen Strom

Zehntausende Haushalte hatten durch einen Brandanschlag in Teilen Berlins keinen Strom Foto: Ralf Hirschberger/AFP

Der großflächige Stromausfall in Teilen Berlins mit zehntausenden betroffenen Haushalten ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen Anschlag von Linksextremisten zurückzuführen. Ein Bekennerschreiben einer Organisation namens Vulkangruppe sei nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen als „glaubhaft“ anzusehen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in der Bundeshauptstadt. Die Ermittlungen zum Tathintergrund gingen aber weiter. Auch Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte, das Bekennerschreiben sei „als authentisch eingestuft worden“.

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