Rumänien

Angst vor Abkehr vom Westen hat Außenseiter Nicosur Dan Einzug in Präsidentenpalast beschert

Er hatte nach dem ersten Wahlgang kaum eine Chance, doch er wusste sie zu nutzen: Mit Nicosur Dan hat sich ein streitbarer Einzelgänger bei Rumäniens Präsidentenkür durchgesetzt. Vor allem die Furcht, dass das Land ins autoritäre Abseits abrutschen könnte, hat dem früheren Bürgerrechtsaktivisten den Sieg beschert.

Der Wahlsieg von Nicusor Dan bewahrt Rumänien vor einem rückwärtsgewandten Staatschef

Der Wahlsieg von Nicusor Dan bewahrt Rumänien vor einem rückwärtsgewandten Staatschef Foto: AFP/Daniel Mihailescu

Freudestrahlend und erleichtert feierten tausende von Bukarestern das Ende von Rumäniens monatelangem Präsidentenwahldrama auf den Straßen. „Russland, vergiss nicht, Rumänien gehört Dir nicht“, skandierten minutenlang ausgelassen die Menschenmassen, die in der Wahlnacht zum Montag mit Europa-Bannern oder um die Schultern gelegten Landesflaggen auf den Königin-Elisabeth-Boulevard in der Hauptstadt gezogen waren.

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