Ukraine-Krieg

Angriff auf Sumy mit Dutzenden Toten löst internationale Empörung aus

Ein russischer Angriff auf das Zentrum der ostukrainischen Großstadt Sumy mit Dutzenden Toten hat am Sonntag international Empörung ausgelöst. Der Ukraine-Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Keith Kellogg, sah durch den Angriff, bei dem der Ukraine zufolge mindestens 34 Menschen getötet und weitere 117 verletzt wurden, die „Grenzen des Anstands“ überschritten. Europäische Spitzenpolitiker werteten den Angriff als Beleg dafür, dass der russische Präsident Wladimir Putin keine Waffenruhe in der Ukraine wolle.

Ukrainische Sicherheitskräfte arbeiten am Ort eines Raketenangriffs in Sumy im Nordosten der Ukraine

Ukrainische Sicherheitskräfte arbeiten am Ort eines Raketenangriffs in Sumy im Nordosten der Ukraine Foto: AFP

Kellogg wandte sich in für die Trump-Regierung ungewöhnlich scharfem Tonfall gegen Russland. „Als früherer militärischer Befehlshaber verstehe ich etwas von Zielplanung und das hier ist falsch“, schrieb der Ukraine-Sondergesandte im Onlinedienst X. Es seien „zahlreiche Zivilisten getötet und verwundet“ worden. Der Angriff auf das Stadtzentrum von Sumy erfolgte zwei Tage nach einem Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit Putin. Über die Ergebnisse der Gespräche wurde bislang aber nichts bekannt.

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