Besuch bei den „Grenzschützern“

An der Westgrenze Polens patrouilliert eine rechtsextreme Bürgerwehr

Nach Deutschland hat vor einigen Wochen auch Polen damit begonnen, an der gemeinsamen Grenze wieder Kontrollen durchzuführen. Dort mischt auch eine rechtsextreme Bürgerwehr mit. Ein Lokalaugenschein.

Drei Mitglieder der rechtsextremen „Bewegung zur Kontrolle der Grenzen“ (ROG) haben an der polnisch-deutschen Grenze in Slubice Stellung bezogen

Drei Mitglieder der rechtsextremen „Bewegung zur Kontrolle der Grenzen“ (ROG) haben an der polnisch-deutschen Grenze in Slubice Stellung bezogen Foto: AFP/Wojtek Radwanski

„Keine Immigration“ steht auf einem handgemalten Transparent auf der polnischen Seite von Frankfurt an der Oder. Auf der Europabrücke in dem Vorort Slubice in Polen herrscht stockender Kolonnenverkehr. Die Fahrzeuge nach Polen kommen nur noch im Schritttempo voran. Der Zigarettenkauf und einmal Volltanken im billigeren Polen müssen auf die lange Bank geschoben werden. Der Grund ist, dass Warschau bis zum 5. August die Schengen-Regeln außer Kraft gesetzt hat und Warschau stattdessen wieder die Staatsgrenze nach Deutschland und Litauen hin kontrolliert. An der deutsch-polnischen Grenze sind 52 Übergänge und Tausende Grenzgänger davon betroffen.

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