Kampf um die Kellner
An der Adria werden Saisonkräfte durch asiatische Arbeitsimmigranten ersetzt
In den Touristenhochburgen an der Adria werden helfende Hände knapp. Grenzüberschreitend versuchen Gastronomen, abgewanderte Saisonkräfte aus der Region durch asiatische Arbeitsimmigranten zu ersetzen. Der Konkurrenzkampf um die Arbeitskraft lässt nicht nur Löhne, sondern auch Preise steigen.
Sommer, Sonnenschein – und steigende Preise: Badegäste am Strand Bacvice im kroatischen Split Archivfoto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
Der Kampf ums Ostergeschäft ist geschlagen. Nervös fiebern die Gastronomen in Südosteuropa nun der Hochsaison im Sommer entgegen. Denn von Albanien bis Slowenien werden in den Touristenhochburgen an der Ostküste der Adria noch händeringend Kellner, Köche oder Küchenhilfen gesucht. Ausgerechnet im vermeintlichen Arbeitskräfte-Eldorado im Südosten Europas sind Saisonkräfte wegen der anhaltenden Emigration in den Westen zur Mangelware geworden.