Serbien

Am autoritär gestrickten Staatschef Aleksandar Vucic scheiden sich die Geister

Erneut lässt Serbiens Staatschef Vucic am Wochenende zehntausende Anhänger zur Großkundgebung nach Belgrad karren. Während er durch die Protestwelle gegen die Korruption zunehmend Gegenwind verspürt, hält sich Brüssel mit Kritik an den autoritären Tendenzen beim EU-Anwärter auffällig zurück.

Serbiens Staatschef Aleksandar Vucic wird trotz seines autoritären Regierungsstils von EU-Ratspräsident Antonio Costa und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hofiert (Bild vom 25. März während eines Empfangs in Brüssel)

Serbiens Staatschef Aleksandar Vucic wird trotz seines autoritären Regierungsstils von EU-Ratspräsident Antonio Costa und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hofiert (Bild vom 25. März während eines Empfangs in Brüssel) Foto: AFP/John Thys

Zumindest sein ungarischer Gesinnungsbruder stärkt Serbiens kontroversem „Dominator“ weiter den Rücken. „Ausländische Mächte“ versuchten sich „in das Leben der Serben einzumischen“, so die Instagram-Warnung von Ungarns Premier Viktor Orban an den „lieben Aleksandar“: „Doch die serbischen Patrioten können auf die ungarischen Patrioten zählen. Euer Kampf ist unser Kampf. Es lebe Präsident Vucic! Es lebe Serbien!“

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