Eyjafjallajökull

Als ein isländischer Vulkan den Flugverkehr lahmlegte

Island war für den Rest der Welt lange nur eine Insel irgendwo im Nordatlantik - dann brach vor zehn Jahren der Eyjafjallajökull aus. Die Aschewolke legte tagelang den Flugverkehr lahm. Dann schoss etwas ganz anderes als Asche in die Höhe: die Zahl der Island-Touristen.

Eine dichte Aschewolke steigt aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajokull auf. Die Aschewolke legte tagelang den Flugverkehr lahm. 

Eine dichte Aschewolke steigt aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajokull auf. Die Aschewolke legte tagelang den Flugverkehr lahm.  Foto: picture alliance / dpa

Selbst die Kanzlerin hat ihre ganz persönliche Geschichte mit dem unaussprechlichen Vulkan zu erzählen. Ihre bisherige Bekanntschaft mit Island sei gewesen, dass sie 2010 von einer Amerika-Reise nur über Umwege via Portugal, Rom und in einem Bus voller Journalisten ins Kanzleramt zurückreisen konnte, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen Sommer bei ihrem ersten Island-Besuch. Grund sei der Ausbruch des „berühmten Vulkans“ gewesen, sagte sie damals im Thingvellir-Nationalpark - des „Eyja... fjatala... jö-tjül... naja, Sie wissen schon, wen ich meine“.

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