Nach Sturz von al-Assad

Aktivisten melden mehr als tausend Tote in Syrien

Das Land wird drei Monate nach dem Sturz von Langzeitherrscher al-Assad von schweren Kämpfen erschüttert. Aktivisten berichten von Massakern und rufen die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf.

Angehörige und Nachbarn nehmen an einem Trauerzug für vier syrische Sicherheitskräfte teil, die bei Zusammenstößen mit Anhängern des gestürzten Präsidenten al-Assad in der syrischen Küstenregion getötet wurden

Angehörige und Nachbarn nehmen an einem Trauerzug für vier syrische Sicherheitskräfte teil, die bei Zusammenstößen mit Anhängern des gestürzten Präsidenten al-Assad in der syrischen Küstenregion getötet wurden Foto: Omar Albam/AP/dpa

Dem Ausbruch der Gewalt in Syrien zwischen Anhängern des gestürzten Langzeitherrschers Baschar al-Assad und den neuen Machthabern sind nach Schätzung von Aktivisten bereits mehr als 1.000 Menschen zum Opfer gefallen. Sicherheitskräfte der islamistischen Übergangsregierung hätten dabei regelrechte „Massaker“ unter den Angehörigen der religiösen Minderheit der Alawiten angerichtet, zu der auch Ex-Präsident al-Assad gehört. Unter den Getöteten seien 745 Zivilisten, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Abend. 

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