Coronakrise

Afrika als tickende Zeitbombe: Das Virus greift dort die Ärmsten an

Nun breitet sich Covid-19 auch rasant in Afrika aus. Die Sorge ist groß. Wenn schon Italien so mit der Epidemie zu kämpfen hat - wie wird es erstmal in Ländern mit schlechter Hygiene, überfüllten Slums und schwachen Gesundheitssystemen aussehen?

Ein Polizist trägt eine Gesichtsmaske, während er den Verkehr, regelt. Simbabwe hat seine Grenzen für den nicht lebensnotwendigen Verkehr geschlossen, um die Verbreitung des neuen Coronavirus zu begrenzen. 

Ein Polizist trägt eine Gesichtsmaske, während er den Verkehr, regelt. Simbabwe hat seine Grenzen für den nicht lebensnotwendigen Verkehr geschlossen, um die Verbreitung des neuen Coronavirus zu begrenzen.  Foto: Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa

Home Office, social distancing, Hygiene: Was in vielen Teilen der Welt im Kampf gegen die Corona-Krise propagiert wird, wird in Afrika zum Kampf gegen Windmühlen. Im Alltag ist für viele Afrikaner der Zugang zu fließendem Wasser nach wie vor ein mühseliges Unterfangen - ein regelmäßiges Händewaschen wird da illusorisch. Zwischen Sudan und Simbabwe leben viele Menschen oft von der Hand in den Mund und haben kaum finanzielle Rücklagen für den Vorrätekauf. Einige haben auch Vorerkrankungen oder leiden unter Unterernährung. Viele Länder auf dem Kontinent gelten daher aus Expertensicht als tickende Zeitbomben.

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