Nahost

50 Tote bei Huthi-Raketenangriff auf Armeestützpunkt im Jemen

Neben Attacken gegen die Regierungstruppen nehmen auch die Angriffe auf den US-Verbündeten Saudi-Arabien zu. Die USA rufen ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf.

Schwarzer Rauch und Flammen steigen Anfang Oktober aus einer Ölförderanlage im Süden von Riad auf

Schwarzer Rauch und Flammen steigen Anfang Oktober aus einer Ölförderanlage im Süden von Riad auf Foto: STR/AP/dpa

Bei einem Raketenangriff der Huthi-Miliz auf einen Armeestützpunkt sind im Jemen nach Regierungsangaben mindestens 50 Menschen getötet worden. Mehr als hundert Menschen seien zudem verletzt worden, sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Der Angriff habe sich gegen einen Stützpunkt der Regierungstruppen in der von ihnen kontrollierten Provinz Schabwa gerichtet.

Mehrere der Verletzten schwebten den Angaben zufolge in Lebensgefahr. Die Krankenhäuser in Schabwa seien von den vielen Verletzten überfordert, deshalb seien besonders schwere Fälle unter anderem nach Aden gebracht worden, wo die international anerkannte Regierung ihren Sitz hat.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren