Myanmar
22 Menschen sterben bei Luftangriff auf Schule
Sechs Wochen nach dem schweren Erdbeben in Myanmar bombardiert das Militär weiter Zivilisten – auch in der Katastrophenregion. Tragisch: Fast alle Opfer sind Schüler. Aber die Generäle dementieren.
Schuhe liegen zusammen mit Trümmern auf dem Boden einer High School, nachdem diese den Angaben zufolge von einem militärischen Luftangriff getroffen wurde Foto: Uncredited/White Depeyin People Defence Force/AP/dpa
Bei einem schweren Luftangriff auf eine Schule im Krisenland Myanmar sind Berichten und Augenzeugen zufolge mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen, darunter 20 Kinder und Jugendliche. Die Attacke ereignete sich in dem Dorf Ohe Htein Twin in der zentralen Region Sagaing, die von dem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,7 Ende März besonders betroffen war.