Migration
1.300 gerettete Bootsflüchtlinge in Italien, dutzende Tote vor der libyschen Küste
Mehr als 1.300 Menschen sind am Samstag aus drei überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer gerettet und in italienische Häfen gebracht worden. Vor der libyschen Küste sollen nach Angaben einer Flüchtlings-Hilfsorganisation am Sonntag indes dutzende Menschen bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen sein.
„Menschen schützen, nicht Grenzen“: Protest in Kalabrien zwei Wochen nach einem Unglück mit 76 Toten Foto: AFP/Gianluca Chinhinea
Die am Samstag in verschiedenen italienischen Häfen an Land gebrachten mehr als 1.300 Flüchtlinge wurden laut Küstenwache wiederum von drei völlig überfüllten Booten gerettet. Videos der Küstenwache zeigten ein großes Fischerboot mit Dutzenden Menschen an Deck, das in rauer See hin- und hergeworfen wird. Andere Bilder zeigten Rettungs-Schlauchboote, die sich einem weiteren Fischerboot voller Menschen nähern.