Im August ist das allgemeine Preisniveau um zwei Prozent gestiegen. Das teilte Statec in einer Pressemitteilung mit.

Im Bereich “Kleidung und Schuhe” konnte das statistische Amt im August eine satte Preissteigerung von 15,7 Prozent feststellen. So wie es in jedem Jahr der Fall ist, ist das Ende des Sommerschlussverkaufs der Grund, meint Statec. Wenn man die August-Preise für Kleidung mit den Zahlen aus dem vergangenen Jahr vergleicht, so stellt man fest, dass diese damals um ein Prozent günstiger waren.

Aber nicht nur die neueste Mode wurde im Preis heraufgesetzt, auch Sportausrüstungen wurden innerhalb eines Monats um knappe sechs Prozent teurer. Des Weiteren sind die Preise für Möbel (+5,3%) und für Schmuck (+4,5%) gestiegen. In den vergangenen Monaten konnten die Verbraucher diese Mehrausgaben mit den Ersparnissen an der Tankstelle teilweise ausgleichen. Seit Februar dieses Jahrs haben sich Erdölprodukte regelmäßig verbilligt. Dies ist nun nicht mehr der Fall.

Teure Reparaturdienstleistungen 

Diesel war im August um 2,6 Prozent teurer, Benzin um 1,7. Besonders hart trafen die Preissteigerungen die Besitzer von Ölheizungen, die im Juli nicht dazu gekommen sind, ihre Reserven aufzufüllen. Heizöl war im August um fast fünf Prozent teurer als im Juli.

Einsparungen waren auch nicht mit Last-Minute-Reisen zu generieren. Erholungsbedürftige, die im August noch schnell eine Reise buchen wollten, mussten um fast drei Prozent tiefer in die Tasche greifen. Wenn dann noch der Fotoapparat reparaturbedürftig war, wurde es fast unerschwinglich. Reparaturdienstleistungen für solche Geräte waren im August 8,8 Prozent teurer als im Juli. Billiger wurden vor allem Transportdienstleistungen – und zwar um drei Prozent. Der Grund, den Statec hierzu anführt, ist die Einführung des Gratistransports für Studenten.

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