Am Samstag werden die Finalspiele in der Seat League auf dem Escher Galgenberg ausgetragen. Tennis Spora hat die Möglichkeit, sowohl bei den Herren als auch bei den Damen ihre Titel zu verteidigen.

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Nach sieben Spieltagen in der regulären Saison geht es am Samstag um die Wurst. Bei den Damen kommt es zu einem bekannten Duell. Wie schon im Vorjahr werden sich Tennis Spora und die „Schéiss“ gegenüberstehen. Vor einem Jahr konnte sich die Spora überraschend deutlich mit 4:0 gegen den TC Arquebusiers durchsetzen.

Claudine Schaul von der „Schéiss“ erinnert sich nur ungerne an die letzte Saison zurück. „Das war alles andere als eine schöne Erfahrung. Wir haben sämtliche Einzelspiele verloren. Damit hatten wir sicherlich nicht gerechnet. In drei Begegnungen hatten wir uns eigentlich so einige Chancen ausgerechnet. Diese klare Niederlage kam schon überraschend“, sagt die Leistungsträgerin.

Schéiss ist auf Revanche aus

Der Verein aus dem „Kräizgrënnchen“ ist also auf Revanche aus. Doch dieses Unterfangen wird alles andere als einfach werden. Gegner Tennis Spora befindet sich derzeit nämlich in Topform. In den bisherigen sieben Partien in der Meisterschaft ging der Verein aus der Hauptstadt jeweils als Gewinner vom Platz.

Auch das erfahrene Team um Schaul, Anne Kremer und Tiffany Cornelius wurde mit 5:3 bezwungen. Vor allem das Duo Laura Correia/Marie Weckerle konnte Eléonora Molinaro/Tiffany Cornelius überraschen. „Es waren viele enge Spiele dabei. In einem Doppelspiel hatten wir sogar Matchbälle“, sagt Schaul.

Vieles wird aber auch davon abhängen, ob die beiden luxemburgischen Aushängeschilder Mandy Minella (Tennis Spora) und Eléonora Molinaro (TC Arquebusiers) am Wochenende antreten werden oder nicht. Beide Spielerinnen waren bei ITF-Turnieren im Einsatz. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Molinaro aber mit von der Partie sein.

Viel hängt von der Auslosung ab

Bei den Herren kam es am vergangenen Wochenende am letzten Spieltag der nationalen Meisterschaft zum Duell zwischen den beiden Finalisten. Hier behielt die Tennis Spora mit 8:4 die Oberhand. Aufgrund der Ausgeglichenheit ihres Kaders gehen Marlon Vankan, Nicolas Weckerle und Co. auch als Favoriten in die Partie.

Das sieht der Howalder Christophe Nickels auch so, obwohl er sein Team nicht als klaren Underdog sieht. „Auf dem Papier hat Tennis Spora die etwas bessere Mannschaft. Ihr Team ist etwas homogener aufgestellt und besitzt mehr Erfahrung. Trotzdem würde ich sie nicht unbedingt als haushohen Favoriten einstufen. Wir können nämlich auf unsere besten Spieler für die Finalspiele zurückgreifen“, sagt der 28-Jährige. „Doch wie so oft hängt bei Spielen in der Meisterschaft viel von der Auslosung ab“, so Nickels.

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