25. März 2012 18:49;Akt: 25.03.2012 19:03

Staffellauf gegen Krebs

"RELAIS POUR LA VIE"

Diagnose Krebs, eine Welt brach in mir zusammen. Muss ich sterben? Was geschieht jetzt mit meinen Kindern? Angst breitet sich schnell aus, schlaflose Nächte, Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Schmerzen, Übelkeit, Haarausfall, ausgebrannt sein, ich bin Krebspatient.

In diesen wenigen Worten kann man die Aussagen von den 4 ehemaligen Krebspatienten vermitteln. Das Leben während Monaten und Jahren seit der Diagnose ist in vielen Fällen die reinste Hölle. Die Krebspatienten sind aber nicht alleine.

Am vergangenen Wochenende fand auf Kirchberg in der Coque die 7. Auflage des “Relais pour la Vie” statt. 332 Mannschaften mit 8.789 Menschen gingen nach der feierlichen Eröffnung durch Ehrenpräsidentin I.K.H. Großherzogin Maria Teresa an den Start des Staffellaufs. Die Mannschaften konnten an einem der 24 Stunden oder 12 Stunden Staffelläufe teilnehmen. Am Sonntagmorgen fand der Lauf der Persönlichkeiten aus der Politik und Geschäftswelt statt. Justizminister François Biltgen zog es vor sich am Staffellauf zu beteiligen, er verzichtete auf das Gruppenfoto der Prominenz. Unter dem Motto seines T-Shirts „Ech loossen mech net ennerkréien“ zeigte François Biltgen sich solidarisch mit allen Krebspatienten, und er legte viele Runden in kürzester Zeit zurück.

Kerzenzeremonie

Beeindruckend war die Kerzenzeremonie am Sonntag gegen 17.00 Uhr. In der verdunkelten Coque wurden Tausende Kerzen zum Andenken an verstorbene Krebspatienten zum Leuchten gebracht. Dieser bewegende Moment ist der Höhepunkt des "Relais pour la Vie", er dient auch als Unterstützung für die Menschen die zur Zeit gegen Krebs kämpfen.

Der Erlös des ganzen Wochenendes kommt zum größten Teil der Krebsforschung zugute. Aus 19 verschiedenen Ländern konnte man sich über Krebs in allen Sprachen informieren. In einem aufblasbaren Riesendarm konnte man sich über die Entstehung von Darmkrebs und die Vorsorge erkunden. Auf der Leinwand der Solidarität konnten sowohl Besucher, Läufer als auch Ehrengäste einen Handabdruck hinterlassen um so das Mitgefühl mit allen leidenden Krebspatienten zu teilen.

Ein Euro pro Kilometer

Wer keine Lust zum Laufen hatte, konnte dieses Jahr zum ersten Mal sich per Fahrrad beteiligen. Pro gefahrenen Kilometer erhielt die „Fondation Cancer“ einen Euro von einem Sponsor.

Es ging bei dieser Veranstaltung nicht um sportliche Leistung, Altersgrenzen gab es auch keine. Der jüngste Teilnehmer war erst wenige Monate alt. Für viele Teilnehmer war es die xte Teinnahme am "Relais de la Vie", auch nächtes Jahr werden sie wieder an den Start gehen.

(André & Martine Feller/Tageblatt.lu)

  • epat am 26.03.2012 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Mir laafen net firum Krieps fort, mä laafen him Vollgas entgéint! Tschernobyl, Fukuschima, Cattenom, Petrolindustrie, Chimieindustrie, Wegwerfpolitik, Genmanipulatioun, Coca Cola, Monzanto, Bayer, etc déi ganz Verseuchung duerch Pestiziden, Insektiziden vun Planzen, Déieren an ons selwer (Biokill=Liewen ëmbrengen, Antibiotique=géint d'Liewen, Kriepsmedikamenter= Kierperzellen killen, Ofgasen=Vergasen!), déi vun onser Politik ënnerstetzt gin, brengen ons ëm, och wa mir eng Kéier sonndes nomëttes en Tuer laafe gin, wat och nach schlecht ass fir ons duerch Schong veronstallten Foussgelenker...