Wenn ein Trainer zu lange bei der gleichen Mannschaft im Amt ist, dann kann es schon mal vorkommen, dass er die Sportler nicht mehr erreicht oder sich Abnutzungserscheinungen breitmachen. Ein Trainerwechsel wirkt dann manchmal wahre Wunder.

Wieso sollte das in der Politik anders sein? Dan Kersch hat im Dezember das Amt des Sport ministers von Romain Schneider übernommen. Wobei sich dieser auch nach neun Jahren im Amt keine Spur von Amtsmüdigkeit hat ansehen lassen. Doch man muss es ja nicht immer drauf ankommen lassen. Schneider hinterlässt seinem Nachfolger das Ministerium in einem guten Zustand. In den vergangenen Jahren hat sich so einiges getan. Vor allem wurde viel in die Sport infrastruktur investiert, das „Luxembourg Institute for High Performance in Sports“ wurde auf die Beine gestellt und ein Konzept für die Bewegungserziehung von Kleinkindern wurde ausgearbeitet.

Zwar darf Kersch aller Voraussicht nach sowohl das nationale Fußball- und Rugbystadion als auch das Velodrom einweihen, doch die ganz großen Projekte wurden allesamt bereits in die Wege geleitet.

Es besteht aber weiterhin ausreichend Luft nach oben, was die Förderung des Sports in all seinen Facetten betrifft. Nur werden die Schrauben halt kleiner, an denen man drehen kann.

1 Kommentar

  1. Wann kommen wir drauf das im Primaire die besten Sport Proffesoren gebraucht werden und nicht im Secondaire dann ist es längst zu spät.
    Ab 4 Jahren sollte die Kinder zum jeweiligen sport angetrieben werden.

    Und bitte nicht heute Fussball , morgen Tennis, und übermorgen, noch was anderes. das geht nicht gut und bringt auch keinem etwas.

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