Umfragepatt für Clinton und Trump

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Spannung pur: Nach einer neuen "Washington Post"/ABC-Umfrage lagen die Demokratin Hillary Clinton und ihr republikanischer Rivale Donald Trump praktisch gleichauf.

Kurz vor ihrem Fernsehduell liegen Hillary Clinton und Donald Trump gleichauf. Laut einer „Washington Post“/ABC-Umfrage käme Clinton bei einer jetzigen Wahl auf 46 Prozent, Trump auf 44 – ein statistisches Patt. Im August hatte die Ex-Außenministerin durchschnittlich um neun Prozentpunkte vor dem Unternehmer gelegen.

„New York Times“ unterstützt Clinton

Unterdessen erhält Hillary Clinton wichtige Rückenstärkung: Am Vorabend des ersten TV-Duells der Kandidaten und knapp sechs Wochen vor der Wahl hat sich die „New York Times“ offiziell hinter die Demokratin gestellt. Sie habe eine langjährige Erfahrung und eine Menge pragmatische Ideen vorzuweisen, hieß es in einem Meinungsartikel. Der Republikaner Donald Trump dagegen habe nur viel versprochen, aber nichts Konkretes über sich selber oder seine Pläne offenbart. Er sei „der schlechteste Kandidat ist, den eine größere Partei in der modernen Geschichte nominiert hat“.

„Lügen-Ted“ Cruz lenkt ein

Ted Cruz, erzkonservativer US-Senator aus Texas, hat seinerseits die innerparteiliche Opposition gegen Donald Trump aufgegeben. Er werde bei der Wahl am 8. November für ihn stimmen, schrieb Cruz auf seiner Facebook-Seite. Die Demokratin Hillary Clinton sei „in keinster Weise akzeptabel“, begründete Cruz seinen Schritt. Der Texaner war einer der härtesten Widersacher Trumps im Vorwahlkampf und von ihm wiederholt als „Lügen-Ted“ beschimpft worden. Noch auf dem Republikaner-Parteitag im Juli hatte Cruz für Aufsehen gesorgt, als er seinem Konkurrenten Trump die Gefolgschaft verweigerte.