Mo., 15. April 2024




  1. liah1elin2 /

    Danke Herr Schultheis, interessante Perspektiven die Sie uns aufzeigen.
    Doch am Ende bleiben leider nur die Bettler übrig, die in der Arena „Luxemburg“ gejagt werden, ist am einfachsten und die gewillten Bürger haben ihre „Spiele“. Was in der Antike klappte ist heute noch beliebt.
    Es ist einfach eine Schande wie unsere Regierung mit den Ärmsten und Bedürftigen umgeht.

  2. jean-pierre.goelff /

    …frei nach dem Motto:neue Besen kehren gut!Ein Armutszeugnis erster Klasse!

  3. Leila /

    Luxembourg ist weder die erste noch die einzige Stadt mit Betteleinschränkung, auch in Basel, Wien, München usw. ist Betteln in bestimmten Strassen nicht erlaubt und alle bieten Hilfe für die Bedürftigen an. Eine Einschränkung ist kein generelles Verbot.

    Heute Morgen war Maurice Bauer auf Sendung. Was er sagte, war nachvollziehbar.

  4. liah1elin2 /

    @Leila
    Stimmt, die meisten Städte haben dieses Dilemma, das spricht sie aber nicht frei, nur weil sie „Hilfe“ anbieten. Diese Hilfen sind kaum einsehbar und transparent.
    Herr Frieden meinte ja auch, dass geholfen wird, nur nicht wie. Das sind leider Floskeln, kommen im Moment gut an in den Medien, haben leider keinen Inhalt.
    Zudem wurde und wird in der Prävention zu wenig getan, wie leider überall.

  5. de Schmötten Hein /

    In Sachen Armut versagt überall, in jedem Land, die Politik. Die Wirtschaft steht absolut an erster Stelle und natürlich das Wachstum. O.K. Aber wer profitiert davon?

  6. de Schmötten Hein /

    In Sachen Armut versagt überall, in jedem Land, die Politik. Die Wirtschaft steht absolut an erster Stelle und natürlich das Wachstum. O.K. Aber wer profitiert davon? Die Armen und Bedürftigen bleiben auf der Strecke und die Ärmsten der Armen sind einer Treibjagd ausgesetzt.Sie darf es einfach niccht geben in unserer Konsumgesellschaft.

  7. benschul /

    Schön zu lesen, dass Ihr meine Auffasung teilt. In anderen Großstätten ist es genau so wie bei uns. Menschliches Leid wird zum Abfallprodukt der Gesellschaft erklärt und entsorgt. Hier bei uns, wo ein abgewählter Minister nach 10 Jahren mit hohem Gehalt, auch noch 2 Jahre sein Gehalt weiter bezieht, ist es ein krasser Gegensatz und eine vom Staat gesteuerte Unmenschlichkeit. Einerseits die Reichen, denen als Perspektive nur noch weiterer Reichtum bevorsteht, anderseits dass diese Wesen, die genau so Mensch sind wie sie, ausgerechnet auf Grund ihrer Entscheidungen gezwungen werden ihren Elend abseits der Gesellschaft auszuleben. Es ist nicht Hilflosigkeit vor der Problematik, sondern reine Bequemlichheit die unsere Politiker von einem Umdenken abhällt.

  8. Leila /

    Wie könnte transparente Hilfe, sichtbar für alle Bürger, aussehen? Z.B. ein Wochenmarkt ohne Standgebühren, auf dem handwerklich oder künstlerisch Veranlagte, (die sonst auf der Strasse sind – und nur sie an diesem Tag!), ihre Kunsterzeugnisse anbieten dürfen (nicht zu verwechseln mit Trödelmärkten). Die Petruss würde sich dafür anbieten. Gleichzeitig bekommen sie ihre Würde zurück, wenigstens einmal die Woche.
    Der Gutmensch beruhigt sein Gewissen, indem er dem Bettler grosszügig „erlaubt“ egal wo zu sitzen…
    In Urlaubsländern, wie Tunesien beispielsweise, lassen sie ihre eigenen Bettler nicht in die Souks.

  9. Und jetzt? /

    Es ist wie bei allem, ein paar sehr agressive unmanierliche fürterliche haben der Mehrheit der Bettler dies eingebrockt.

  10. Leila /

    P.S.
    Die Gratis-Standplätze unter Auflagen: Plätze sind sauber und abgeräumt zu verlassen!

  11. benschul /

    Ich möchte zu gerne wissen, was diese Akion der Entrümplung bisher schon gekostet hat und noch kosten wird. Dieses Geld wäre besser in der Hilfe solcher Menschen angelegt + einem kleinen Bonus. Und wieder wurde das Volk nicht um seine Meinung gefragt, obschon es unser Geld ist das hier verplempert wird. Wenn ich bei meinem Nachbarn Kirschen pflücke ohne seine Einwilligung, bin ich ein Dieb. Sind denn Abgeordnete Luxusdiebe die über dem Gesetz stehen? Wenn ich bedenke: bei der Abstimmung ist es leicht über die Hälfte, die mit Ja stimmt. Dagegen steht das ganze machtlose Volk. Vor den Wahlen eine Demokratie, nach den Wahlen eine Diktatur.

  12. benschul /

    Und jetzt? Das stimmt genau. Weil auf der Straße täglich Raser erwischt werden, müssen sie zahlen. Es wird aber deswegen den anderen unschuldigen Fahrern nicht integral der Führerschein abgenommen. Auch ein noch so schwer zu bewegender Staat müßte es doch schaffen, die Spreu vom Weizen zu trennen.

  13. Phil /

    Mit Speck fängt man Mäuse… umgekehrt fängt man mit keinem Speck keine Mäuse.
    Wenn Passanten konsequent NICHTS geben würden, wäre der Spuk in 6 Monaten vorbei!

  14. Werner /

    @Phil / Ganz genau, und mit richtigem Rititi lockt man Elefanten an.

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