Sa., 24. Februar 2024




  1. fraulein smilla /

    Herr Cleese ,auch fuer Sie gilt das Zitat von Valérie Giscard d’Estaing “ Vous n’avez pas le monopole du coeur „

  2. Grober J-P. /

    Frage: Ist Betteln eine Straftat?
    Bitte um eine ehrliche, fundierte Antwort.

    A propos Giscard: Er war bekannt als der Samariter in Frankreich.

  3. den tutebatty /

    @Grober J-P/ Bravo, kann Ihnen nur voll zustimmen. A propos Giscard d’Estaing, war da nicht etwas mit Diamanten? Oder hat er die etwa unters Volk verteilt?

  4. Freddy /

    „Die Politik der trockenen Herzen“? Lieber ein trockenes Herz als eine trockene Leber Herr Clesse.

  5. benschul /

    Herr Clesse. Egal war andere schreiben, ich teile Ihre Meinung zu 100 %. Es kann doch nicht sein, dass in einem Land wie Luxemburg, wo wegen schwacher Leistung abgesetzte Minister noch zwei Jahre lang ihr Gehalt weiterbeziehen, die Bettler als unerwünschter Abfall der Wirtschaft angesehen und dementsprechend entsorgt werden. Ich weiß nicht in welcher finanziellen Lage die Gegner der Bettler sich befinden. Ich stehe ihnen auf jeden Fall bedeutend näher als denjenigen die vergessen, dass es sich um Menschen handelt. Das ist meine Meinung, egal wie der Giscard es sehen würde. Ich wäre auch bereit, eine Bettlersteuer zu zahlen.

  6. benschul /

    Grober J.-P. Kann Armut strafbar sein? Aus meiner Sicht nicht, dann eher übertriebener Reichtum wo nicht nachzuweisen ist, aus welchen Quellen er entstanden ist. Armut ist aber unbequem und das Spiegelbild einer Menge von Fehlern unserer sogenannten „Volksvertreter.“ Es ist erschreckend, wie wenig Mitgefühl in unserer Gesellschaft ist.

  7. Phil /

    Rumlungern verboten!
    Diesbezüglich gibt es eine juristische Basis, die braucht Herr Gloden nur anzuwenden.

  8. kassnic840 /

    All Heschert säi Gesiicht ass méi agreabel ze kucken wéi d’Gesiicht vun bestemmten iwerhieflechen Mönschen!

  9. liah1elin2 /

    @Phil
    Und jetzt, Problem gelöst so nach dem Prinzip aus den Augen, aus dem Sinn. Diesen armen Leuten den letzten Rest an Würde nehmen und sie zerbrechen lassen, aussortieren und entsorgen?
    Wie zynisch, kaltherzig und eiskalt Ihre Aussagen doch sind!!!

  10. liah1elin2 /

    Mitmenschen in Not zu helfen ist in unserer Familie seit Jahrzehnten vorhanden. Das ist weniger Gutmenschentum, als die Pflicht sich um seine Mitmenschen zu kümmern.
    Dass die Politik Kaltherzigkeit vor Menschlichkeit stellt ohne wirksame Hilfe und Unterstützung anzubieten, ist leider in vielen Ländern so. Dabei kommt ihnen das Desinteresse grosser Teile der Bevölkerung zu Gute.
    Was für ein kaltes Land Luxemburg doch geworden ist.

  11. Beat Mosimann /

    @liah1….Da bin ich voll mit ihnen einverstanden. Alles gute für 2024 aus ZRH. MfG

  12. den tutebatty /

    @Freddy/ Lieber etwas mehr Verstand als eine trockene Leber.

  13. JJ /

    „dass vom großen C, vom einstigen christlichen Geist und zugleich auch vom sozialen, nicht mehr viel übrig bleibt.“ Sollen wir einmal über die Ethik des Christentums debattieren? Lieber nicht. Aber zum Thema Bettelverbot. Auch dort müsste man sagen können:“Wehret den Anfängen“. Juristen lernen,dass Gefühle und Rechtsprechung nichts miteinander zu tun haben dürfen. Mitleid hat in der Gesetzgebung keinen Platz. Da geht es um richtig oder falsch. Das ist wie mit der Schwangerschaft. Man ist es oder nicht.Ein bisschen schwanger gibt´s nicht.

  14. Leila /

    Mit Sicherheit ist Luxemburg nicht kälter geworden, sondern früher gab es kaum Bettler und Obdachlose hier, also kann man nicht vergleichen. Dass viele Bettler nicht hier wohnen, sondern angekarrt werden, ist unbestreitbar, ich habe mal morgens am place d’arme gesehen, wie sie von jemandem auf ihre Plätze dirigiert wurden – Frauen und Männer. Sollte der Staat auch für sie aufkommen? Dann würden es immer mehr werden. Es gibt schon Genügende, die hier im Elend leben.

  15. liah1elin2 /

    @Leila
    Ihren Argumenten kann ich folgen und es stimmt früher gab es wenig Bettler hier und in anderen Ländern.
    Das was wir heute auf der Straße sehen ist eben eine Folge des grenzenlosen Wachstums und Neoliberalismus. In diesen Boomjahren wurde schlicht vergessen, vorsorglich soziale Strukturen aufzubauen und zwar überall. Und da Politik ganz selten vorausschauend ist, aber aufgrund der diversen Wirtschaftskrisen hätte wissen müssen, dass ein soziales Elend folgen wird, wurde, wie immer, nichts getan. Jetzt stehen die Verlierer auf unseren Strassen, überall in Europa.
    Die Regierung hatte doch in ihrem Programm geschrieben, viele Situationen zu analysieren und dann zu kommunizieren, warum nicht bei einem so brisanten Thema? All diese Leute haben es verdient, würdig behandelt zu werden, was ja dem Großteil der Bevölkerung egal ist. Deshalb auch mein Eindruck der Kälte in Luxemburg.
    Wünsche Ihnen ein gutes 2024, geschätzte Leila

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