Staatsbegräbnis für Königin Fabiola

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Die Belgier nahmen heute mit einem Staatsbegräbnis von ihrer Königin Fabiola Abschied. Zur Zeremonie in der Kathedrale von St. Michael und St. Gudula in Brüssel waren viele Vertreter europäischer Adelshäuser angereist.

Die belgische Königsfamilie und hunderte Gäste haben sich am Freitag in Brüssel zum Staatsbegräbnis für die vergangene Woche verstorbene Königin Fabiola versammelt. Der helle Eichensarg mit dem Leichnam Fabiolas wurde am Vormittag aus dem Königspalast hinausgetragen und zur einige hundert Meter entfernten Kathedrale St. Michael und St. Gudula gebracht.

Die Königsfamilie folgte dem Sarg, angeführt von den vier Kindern König Philippes und dessen Frau Mathilde. Der Trauerzug wurde von der königlichen Kavallerie begleitet. Fabiola war am 5. Dezember im Alter von 86 Jahren verstorben. Am Gottesdienst in der Kathedrale nahmen mehr als tausend Gäste teil, darunter viele Mitglieder des Hochadels.

Viel Prominenz in Brüssel

Unter anderen war der Luxemburger Großherzog Henri, ein Cousin Philippes, unter den Trauergästen. Auch sein Vater Großherzog Jean war anwesend. Vertreter der Königshäuser Spaniens, der Niederlande, Norwegens, Schwedens und Dänemarks waren ebenso anwesend wie Vertreter der Herrscherhäuser Marokkos und Kuwaits. Japans Kaiserin Michiko und die thailändische Prinzessin Sirindhorn, zwei Freundinnen Fabiolas, waren ebenfalls angereist. Auch normale Bürger hatten einen Platz in der Kirche beantragen können. Hunderte Menschen versammelten sich trotz Regens vor der Kathedrale. Nach dem Gottesdienst soll Fabiola bei Schloss Laeken im Norden der Hauptstadt beigesetzt werden.

Die aus Spanien stammende Adelige war die Witwe von König Baudouin. Auf Baudouin folgte dessen Bruder Albert II. als belgischer König, der im Sommer 2013 zugunsten seines Sohnes Philippe abdankte. Seit Mittwoch hatten hunderte Menschen Abschied von Fabiola genommen, die in einem offenen Sarg im Königspalast aufgebahrt war.