Mo., 17. Mai 2021



  1. Realist /

    „Künstlerkollektiv“ aus Spanien – wenn ich das nur höre. Unsereiner darf nach 11 Uhr nicht mehr auf der Strasse sein und soll in Pandemiezeiten gefälligst den Urlaub streichen, aber „Streetartisten“ reisen in ganz Europa umher, weil „urban art“ und „urban culture“ bekanntlich vor Infektionen schützen. Toll. Vielleicht sollte man den Verantwortlichen in Esch mal den Unterschied zwischen „urban“ und „einfach nur heruntergekommen“ erklären. Davon mal abgesehen: Eine normale, hiesige Anstreicherfirma hätte billiger, professioneller (und somit dauerhafter) und auf Wunsch sicher ebenso „künstlerisch anspruchsvoll“ gearbeitet. Aber gut, heutzutage kann man als Steuerzahler vermutlich schon froh sein, wenn bei solchen Aktionen nicht auch noch gebrauchte Schiffscontainer aus Brasilien angeliefert werden müssen, in denen dann irgendwelche „kreativen Workshops über industrial arts and bodypiercing“ oder so stattfinden.

Kommentieren Sie den Artikel