So., 14. April 2024




  1. Robert Hottua /

    Eine europäische Studie zum Thema „Naziumtriebe seit 1933 in Luxemburg“ würde meiner Meinung nach helfen, das Bettlerthema in Luxemburg in einen historischen Kontext zu stellen. Ab 1933 haben die Politiker, die im Dezember 1944 die CSV gebildet haben, Bettler als „entartete, erbkranke, asoziale, schwachsinnige Ballastexistenzen und Volkszerstörer“ diskriminiert. Die 1933 im „Luxemburger Wort“ angepriesene hitlerische „Sozialreform“ betraf im großen Umfang Bettler. Sie landeten Ende 1933 reichsweit in psychiatrischen Anstalten und in Konzentrationslagern. Die Denkweise, dass „Asozialität“ eine Charaktereigenschaft und kein Produkt gesellschaftlicher Verhältnisse sei, wird bis heute von Populisten aufrechterhalten.
    Literatur: Wolfgang AYASS und Frank NONNENMACHER.
    MfG
    Robert Hottua

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