WahlkampfKunstfehler: Anwälte aus der Schweiz drohen ADR mit Klage 

Wahlkampf / Kunstfehler: Anwälte aus der Schweiz drohen ADR mit Klage 
Eines der ADR-Plakate, hier bei Kopstal Foto: Carole Theisen

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Der Schuss ging nach hinten los: Eine Schweizer Stiftung will die ADR dazu zwingen, ihre Wahlkampagne zu ändern. Die Nutzung eines Kunstwerks durch die Partei entspräche nicht ihren Werten.

Die ADR steht unter Druck: Anwälte der Schweizer Stiftung „The Non-Violence Project“ verlangen von der Partei, ihre Wahlplakate mit dem Kunstwerk „The Knotted Gun“ des schwedischen Künstlers Carl Frederik Reuterswärd zu entfernen. Wie das Luxemburger Wort berichtet, verwaltet die Non Violence Licensing SA das geistige Eigentum der Stiftung, die sich weltweit für Gewaltprävention und gewaltfreie Konfliktlösung einsetzt.

Die berühmte Skulptur vor dem UN-Gebäude in New York
Die berühmte Skulptur vor dem UN-Gebäude in New York Foto: Editpress-Archiv

Die Plakate, die seit Freitag landesweit zu sehen sind, zeigen die ikonische Skulptur eines Revolvers mit verknotetem Lauf vor dem UN-Hauptsitz in New York, begleitet vom Schriftzug „Fir Fridden“. Die Stiftung sieht die Nutzung des Kunstwerks durch die ADR jedoch als Widerspruch zu ihren Werten und Überzeugungen. In einem Schreiben der Anwälte, welches das Luxemburger Wort zitiert, heißt es, dass die Instrumentalisierung für politische Zwecke den Ruf der unpolitischen Organisationen beeinträchtige.

Die ADR wurde aufgefordert, die Nutzung von „The Knotted Gun“ unverzüglich einzustellen und das Kunstwerk aus allen digitalen und gedruckten Materialien zu entfernen. Eine Frist dafür wurde bis zum 31. Mai gesetzt. Sollten die Anwälte bis dahin keine Reaktion erhalten, wollen sie ihren Mandanten empfehlen, rechtliche Schritte gegen die Partei einzuleiten.

Die Forderung der Stiftung stellt die ADR vor eine Herausforderung, da die Entfernung der Plakate inmitten des Wahlkampfs logistische und finanzielle Schwierigkeiten mit sich bringen könnte. Die Partei hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Phil
18. Mai 2024 - 12.55

Léiwer e Knuet am Laf, wéi en Knuet am Kapp!

Phil
16. Mai 2024 - 21.52

De Message un ons Gutmenschenparteien ass kloer an däitlech... "Léiwer de Knuet am Laf wéi de Knuet am Kapp!"

Miette
15. Mai 2024 - 22.16

Sich ständig selbst ins Knie schießen ist auch eine Kunst... Wie gut, daß die Stiftung sich wehrt!

Plop Poulpy
15. Mai 2024 - 9.17

Egal. Meng Stemm hun se. Et ass jo soss keen do deen e wielen kann. Dei Anner sin alles Guddmenschen an Lobbyisten.

Schmit Clement
14. Mai 2024 - 21.37

Absolut richteg , déi pseudo Partei kennt dach éischtens näischt vu Konscht , eng huel Noss wier do éischter ubruecht um Plakat

Grober J-P.
14. Mai 2024 - 20.38

Ist das wieder so ein Plagiat, oder wie nennt man das?

oh mei
14. Mai 2024 - 17.17

nach der Blamage mit den Nationalfarben jetzt das. Die kriegen nichts auf die Reihe.