Do., 29. Februar 2024




  1. jean-pierre.goelff /

    Es gibt viel zu tun,packen wir’s an aber möglichst ohne die grûnen Irrlichter!

  2. canis-lupus /

    ma dat ass jo gud – mengen se
    wann ech all Moies an Owes, déi Schlaange vun Auto’en gesin, da kann ech nemmen de Kapp röselen, dat dann dobäi rauskönnt
    -Mir hätten ze Vill CO2-
    ma MIR sen dat net – maacht op d’Grenzen grouss Park-Plaazen an dann hu mer kee Probleem méi a sen déi Bescht déi am mansten verbrauchen
    ah jo, sorry, ma dann verdingen äis Tankstellen Näicht méi..an et könnt Kee méi hei an ee Boutique asw
    (ech hun Näicht géint Tankstellen an och Näicht géingt Frontalier’én, an ech fouren selwer gären Diesel a mat Oldtimer)

  3. liah1elin2 /

    @jean-pierre.goelff
    Ja, packen wir es an und hoffentlich ohne die bürgerlichen Bremser🤔

  4. E-gauchiste /

    Als Sohn eines Tankstellenbesitzers wuchs ich in den 60er Jahren im Benzin- und Ölgestank auf, so wie sich anderen meiner Zeitgenossen der Geruch von Pferdeäpfeln oder Kuhmist eingeprägt hat, oder jener von grünen Geldscheinbündeln.

    In jeder Ortschaft spriessten damals die Tankstellen wie Pilze aus dem Boden, und es wurde kein Aufwand gescheut, um unter jeder dieser Tankstellen grosse Benzinreservoirs anzulegen, deren Haltbarkeit durchaus begrenzt war, und deren aufwändiger und kostspieliger Austausch (in Bezug zur geringen Gewinnspanne) natürlich auch ins Geschäftsmodell mit einfliessen musste.
    Die aktuelle Omnipräsenz des Verbrennungsmotors (aber besonders auch der grosse gesellschaftliche Schnitt (und Schritt ) hin zum Individualismus, welcher u. A. die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs teilweise ausklammerte zum Vorteil des Individualverkehrs (und der ( nicht nur deutschen) Autobauer) stützt sich auf die Anlegung dieses gigantischen Netzes von Tankstellen, das mittlerweile zwar zu grossen Teilen aus den Ortschaften heraus verlegt wurde, das jedoch weiterhin laufend mittels Lastwagenverkehrs versorgt werden muss.
    Es sind für damalige Verhältnisse mutige und weitsichtige Entscheidungen gewesen, welche den Aufbau dieses Versorgungsnetzes voran trieben, keine engstirnige Nimby- oder Fortschrittsbashing-Mentalität.

    Dass der Verbrennungsmotor den Individualverkehr in eine Sackgasse hinein steuert, und deshalb dringend einer Ablösung bedarf, war in den letzten Jahrzehnten durchaus absehbar, und dürfte in der Zwischenzeit selbst jenen mit bescheidener Bildung oder ausgeprägtem Aufmerksamkeitsdefizit einleuchten. Aufrecht erhalten wurde und wird er lediglich durch die wirtschaftlichen Interessen grosser Erdöl- und Autobauer-Konzerne, bzw. dem Profitzwang gegenüber deren versammelten börsenorientierten Aktionnären.

    Damit dieser Irrweg ein Ende hat, bräuchte es, was den Erhalt des Individualverkehrs angeht, ein vergleichbares und zeitgemässes, wenn auch kostspieliges, Versorgungsnetz von E-Ladestationen, bzw., wenn realisierbar, H2-Tankstellen, das mittels mutiger politischer Entscheidungen aufgebaut, und von vernünftigen und weitsichtigen Bürgern mitgetragen wird.

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