So., 13. Juni 2021



  1. A.L. /

    Mal sehen, was luxemburgische oder französische Arbeitnehmer dazu sagen, wenn sie, von ihrem Arbeitgeber in ein anderes EU-Land entsendet werden und ihre Pensionsansprüche sich nach den Richtlinien des Ankunftslandes richten. In Deutschland z.B. besteht dann erst mit 67 Jahren ein Anspruch auf eine mikrige Rente. Diese Direktive wurde auch zum Schutz der Arbeitnehmer eingerichtet und soll einen allzu grossen administrativen Aufwand verhindern. Es gibt auch französische Unternehmen, die Auslandsauftrâgw erfüllen und ihre Arbeitnehmer im Ausland arbeiten lassen. Dann geht wieder das Geschachere los, dass Arbeitnehmer durch andere nach zwölf Monaten ersetzt werden, obwohl dies eigentlich durch die Direktive auch unterbunden sein sollte. Die Kontrolle ist aber relatif schwierig, wer soll bitte prüfen ob ein Arbeitnehmer wegen seinen Kompetenzen entsandt wird, oder um einen Kollegen vor dem Wechsel in ein ihm fremdes Sozialversicherungssysrem zu schützen. Sie sollten mal das Spektakel mitmachen, wenn ein deutscher Grenzpendler aus Luxemburg vom luxemburgischen in das deutsche System fällt, weil er vom Arbeitgeber auf einer Baustelle in Deutschland eingesetzt wird. Es handelt sich hier um eine einseitige Darstellung und die Verkürzung der Karenzzeiten ist weder im Interesse des Arbeitnehmers noch des Arbeitgebers, der einem extremen Aufwand ausgesetzt wird und dem Mitarbeiter die Rentenausfälle nicht kompensieren kann, was wiederum zu Unmut und Demotivation führt. Also bitte auch mal aus der Sicht betrachten. Zu bemerken ist auch noch, dass die Zweijahresregelung eigentlich die Ausnahmeregelung ist, prinzipiell wäre jeder Arbeitnehmer dort zu versichern wo er effektif arbeitet. Man wollte die Ost-Europäer in der EU als billige Arbeitskräfte, nun hat man sie und muss halt sehen wie man damit klar kommt. Unsere eigenen Vorteile kaputt zu machen ist bestimmt nicht die Lösung … Herr Macron ist in diesem Punkt sehr schief gewickelt.

Kommentieren Sie den Artikel