Umwelt

Direkt an Luxemburger Grenze: Belgien prüft mögliche Standorte für Atommüll-Endlager

Belgien könnte ein Endlager für Atommüll direkt an der Luxemburger Grenze planen. Sieben mögliche Standorte seien in der Grenzregion ausgemacht worden, hat Umweltministerin Carole Dieschbourg am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Die Regierung wolle nun bei den Belgiern intervenieren und zähle dabei auch auf die Bürger. 

Umweltministerin Carole Dieschbourg kritisiert die Pläne der belgischen Regierung für ein Atommüllendlager im Luxemburger Grenzgebiet heftig. Insgesamt sieben der möglichen Standorte sind weniger als 100 Kilometer von Luxemburg entfernt. 

Umweltministerin Carole Dieschbourg kritisiert die Pläne der belgischen Regierung für ein Atommüllendlager im Luxemburger Grenzgebiet heftig. Insgesamt sieben der möglichen Standorte sind weniger als 100 Kilometer von Luxemburg entfernt.  Foto: SIP

Wird belgischer Atommüll irgendwann Luxemburgs Trinkwasser verstrahlen? Laut Umweltministerin Carole Dieschbourg (“déi gréng“) sucht die belgische Regierung aktuell nach einem geeigneten Standort für ein Atommüllendlager. Dazu würden mehrere Regionen definiert, in denen es die passenden geologischen Schichten für ein solches unterirdisches Lager gibt. Sieben Gebiete seien genau in der Luxemburger Grenzregion ausgemacht worden. 

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