Luxemburg

Ambulante Wende, Anreize und Attraktivität: Lenert stellt nationalen Gesundheitsplan vor

Luxemburgs nationaler Gesundheitsplan steht. Das Resultat der breiten Konsultationsdebatte am „Gesundheitstisch“ liefert einen ganzheitlichen Ansatz, wie das Luxemburger Gesundheitssystem auf die Zukunft vorbereitet werden kann. Prävention, Attraktivität und Anreize für Mediziner und Forschende sind nur einige Schlüsselkonzepte.

Fast eine Stunde lang referierte Gesundheitsministerin Paulette Lenert vor den anwesenden Journalisten über den Gesundheitsplan

Fast eine Stunde lang referierte Gesundheitsministerin Paulette Lenert vor den anwesenden Journalisten über den Gesundheitsplan Foto: Editpress/Alain Rischard

Luxemburgs nationaler Gesundheitsplan ist kurz vor Ende der Legislaturperiode noch vom Regierungsrat angenommen worden. Gesundheitsministerin Paulette Lenert und der Minister für soziale Sicherheit Claude Haagen (beide LSAP) haben ihn am Mittwoch im Mondorfer „Domaine thermal“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Drei Dimensionen und zwölf strategische Achsen sollen das Gesundheitssystem nachhaltig und attraktiv gestalten, so Lenert bei der Vorstellung. „Wir wollen eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, auf die jeder unabhängig von seinem Geldbeutel Zugang hat.“ Insbesondere die Attraktivität des und das Vertrauen in das Luxemburger Gesundheitssystem müssen deshalb weiter gefördert werden. „Aufgrund der demografischen Entwicklung kriegen wir unsere Bedürfnisse nicht mehr nur mit Einheimischen gedeckt, sondern sind auf Gesundheitsberufler aus dem Ausland angewiesen.“

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