Die Luxemburger Fluggesellschaft Luxair hat einen neuen Chef. Am Montag wurde Giovanni Giallombardo zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrates ernannt. Er übernimmt den Posten von Paul Helminger.

Nach sieben Jahren beginnt eine neue Ära bei der Luxair. Der bisherige Präsident des Verwaltungsrates, Paul Helminger, hat “aus persönlichen Gründen” beschlossen, den Posten zu räumen. In Zukunft wird Giovanni Giallombardo die Geschicke der Luxemburger Fluggesellschaft führen. Der neue Chef ist seit 2016 Mitglied des Verwaltungsrates. Seine Karriere führte ihn von der Universität Florenz, wo er in Wirtschafts- und Betriebswissenschaften promovierte, in den Luxemburger Bankensektor. Geboren wurde Giallombardo in Gioia del Colle, einer süditalienischen Stadt nahe Bari.

Giovanni Giallombardo bei einer Pressekonferenz vor vier Jahren

2009 wurde Giallombardo Geschäftsführer der Bank UniCredit Luxemburg. Neben seiner Tätigkeit bei Luxair sitzt er auch im Verwaltungsrat von Essilor-Luxottica, einem franko-italienischen Kontaktlinsen- und Brillenhersteller. “Ich bin mir der Schwierigkeit dieser Aufgabe bewusst, da die Luftfahrtbranche einem steigenden Wettbewerb ausgesetzt ist”, wird der neue Chef in einer Mitteilung von Luxair zitiert.

Im vergangenen Jahr wurden 2,1 Millionen Passagiere von der Fluggesellschaft befördert. Ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Luxemburg arbeiten etwa 2.500 Menschen für Luxair. Mit 40 Prozent direkter Beteiligung ist der Staat der größte Aktionär, 20 weitere Prozent gehören der staatlichen Sparkasse BCEE. Der Staat schlug Giallombardo als Kandidaten für den Posten vor.

15 Kommentare

  1. Ech wenschen dem Pol eng schein Pensioun. Wann en se verdingt huet, dann hien. Bestemmt huet hien nach genug Jobs, Conseils asw. fir Doheem eraus. 😏.

  2. T’ass en immense Verloscht fir d’ganz lëtzebuerger Aviatioun wann esou ee kompetenten a feinen Leader sech (deelweis) an d’Pensioun zréck zéiht. Alles Gudds Pol.

    • E Sozialfall ass a gëtt de Pol sécher nët , soss geet hien sengem Schwoer op den Aasselscheierhaff bei der Rannerzucht hëllefen.

  3. Ech mèngen ëtt geet baal duer mat deenen dommen Kommentären
    iwert den Pol, vun vill aner fréieren an aktuellen Politiker oder Bonzen déi
    joerelang ageseckelt hunn,do gëtt nëtt vill geschwaat,
    hunn ower null gelèscht op hirem Posten.

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