Am Donnrerstagabend fand das “Dîner en blanc” oder “White dinner” in der Luxemburger Hauptstadt statt. Dabei handelt es sich um eine Form des sog. “Social Dinings”. Es war bereits die 10. Auflage des beliebten Events. Und auch in diesem Jahr nahmen wieder Hunderte ganz in weiß gekleidete Menschen in Luxemburg daran teil.

Die Idee des “Dîner en blanc” stammt aus Paris (F). Dort verlegte im Sommer 1988 ein gewisser Fançois Pasquier seine überfüllte Gartenparty kurzerhand in den Bois de Boulogne. Die Idee kam gut an, denn in den kommenden Jahren verabredete man sich im Juni zu weiteren Picknicks an öffentlichen Orten. Der Genaue Standort der Feier wurde aber immer bis zuletzt geheim gehalten, weil nie eine polizeiliche Genehmigung für das Event eingenommen wurde. Diese Tradition ist dann auch geblieben. Auch wenn jetzt die notwendigen Autorisierungen eingenommen wurden, erfahren die Teilnehmer immer erst im letzten Moment, wo das Diner stattfindet.

Die Garden Party ist eine logistische Herausforderung. Sämtliche Gäste müssen ganz in weiß gekleidet sein. Sogar das Besteck, das Mobiliar sollen weiß sein. Das Essen, in der Regel ein kaltes drei-gängiges Menü,  und die Getränke bringen die Teilnehmer selbst mit.

Die Idee aus Frankreich machte Schule. Inzwischen finden auch in anderen Ländern, darunter auch Luxemburg “Dîners blanc” statt. In diesem Jahr trafen sich die Gäste auf der place Guillaume II (Knuedler). Etwa 400 Personen waren gekommen. Die Stimmung war gut, das Essen auch. Viele sagten dann auch, das sie sicher auch  im nächsten Jahr wieder bei dieser besonderen gastronomischen Veranstaltung dabei sein werden.

 

 

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