Seit dem Frühling kennt der Goldpreis nur eine Richtung: die nach unten. Bald könnte er sogar unter die 1.000-Euro-Schwelle fallen. Weil die Verkaufspreise für Goldmünzen wie die Krügerrands, Maple Leafs, Gold-Pandas, die Vrenelis maßgeblich vom Goldpreis bestimmt werden, sind diese nun erschwinglicher. Ein britischer Sovereign kostete im Mai noch 290 Euro, heute sind es nur noch 270 Euro.

Der luxemburgische Dr. Doom, Guy Wagner von der Banque de Luxemburg, hat in seinem Blog mehrere Argumente aufgezeigt, die für den Kauf von Gold sprechen – Gründe gegen das Edelmetall fand er keine. Nur eines sei Gold nicht: eine rentable kurzfristige Spekulation.

Er sieht es vielmehr als Absicherung gegen die mannigfaltigen Risiken, die der Welt drohen. Wenn die öffentliche Ordnung zusammenfällt und das Papiergeld nur noch das wert ist, aus dem es besteht, ist man froh, in fetten Zeiten mit Gold vorgesorgt zu haben. Gold ist sozusagen wie ein Airbag: gut, wenn man ihn hat, brauchen will man ihn aber dann doch nicht.

Auch wenn es nicht so weit kommen sollte, kann sich die Investition in Gold auszahlen. Im Gegensatz zu Aktien oder ähnlichem besteht das Risiko eines Totalverlustes bei Gold nicht. Auch wenn viele Gründe für das Gold sprechen, rät kein Finanzexperte dazu, alles auf eine Karte zu setzen. Gold zahlt keine Dividenden und keine Zinsen.

Kommentieren Sie den Artikel


Please enter your comment!
Please enter your name here