Der zweite Tag des niederländischen Staatsbesuchs in Luxemburg führte das Königspaar in den Süden des Landes, genauer gesagt nach Belval. Auf dem Programm stand eine Kurzbesichtigung der Hochöfen, das Learning Centre der Uni.lu sowie der Hauptstandort der Universität, die “Maison du savoir”. Mit Studenten aus 120 verschiedenen Nationen besitze die Universität eine sehr internationale Ausrichtung, erklärte der akademische Vizedirektor Romain Martin.

Des Weiteren ging er auf die gute Zusammenarbeit mit den niederländischen Universitäten ein. Die “Université du Luxembourg” unterhält Erasmus-Abkommen mit vier niederländischen Unis. Rund 40 Studenten mit niederländischer Nationalität sind in Studiengängen eingeschrieben. 22 niederländische Arbeitnehmer und Forscher sind beruflich auf dem Campus tätig.

Raumfahrtexperten aus Belval

Die Universität sei ein “Innovation Hub”, bei dem die Entwicklungstechnologien eine tragende Rolle spielen, so Romain Martin weiter. Auf Belval werde die künftige Generation der Raumfahrtexperten ausgebildet. Dafür wird jetzt ein zusätzlicher Studiengang geschaffen: Die Verantwortlichen sind dabei, ein interdisziplinäres “Space Master”-Programm zu konzipieren, das 2019 eingeführt werden soll.

“Raumfahrttechnik steckt in der DNA von Luxemburg”: Mit diesen Worten beschrieb Mario Grotz, “Chargé de la direction générale de la recherche”, in seiner Präsentation die zentrale Rolle, die “Space Resources” in Zukunft in der Forschung und in der Luxemburger Wirtschaft übernehmen werden.

Am Donnerstag macht das niederländische Königspaar noch Station in Vianden, in der Handelskammer sowie in der Philharmonie.

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