In einem Workshop haben Kinder und Senioren aus der Gemeinde Sanem die ganze Woche über Graffiti auf Tafeln gesprüht. Ziel ist es, die Balkone des Flüchtlingsheims „Foyer Dickskopp“ zu verschönern.

Sprühen, was das Zeug hält, das lassen sich die Kids nicht zweimal sagen. Mit einer Atemschutzmaske versehen dürfen sie große Tafeln vollsprühen. Rund 180 Mädchen und Jungen waren, im Rahmen der „Vakanznomëtteger“ der Gemeinde, die ganze Woche über im Einsatz. Unterstützung gab es von sieben Senioren aus dem CIPA in Beles.

Gecoacht wurden sie von zwei richtigen Graffiti-Künstlern, nämlich Raphael Gindt und Daniel Lloyd. Sie zeigten nicht nur, wie man die Spraydose richtig hält und was es für Techniken gibt, sondern erklärten auch, was Graffitis eigentlich sind und wo man sie auf keinen Fall hinsprayen soll, wenn man nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen möchte.

Zwei Tafeln pro Balkon

Spaß scheint es allen gemacht zu haben. Es wurde gelacht und gescherzt und doch waren alle motiviert und konzentriert bei der Sache. Und wer ein richtiger Graffitikünstler sein möchte, darf sich anfangs auch über einige Farbkleckse an den Händen nicht beschweren.
120 Tafeln sind insgesamt besprüht worden, in verschiedenen Farben und mit diversen Symbolen versehen. Sie sollen dazu dienen, 60 Balkone des Flüchtlingsheims „Foyer Dickskopp“ zu verschönern.

Je zwei Tafeln sind es pro Balkon. Gemeinsam mit den technischen Diensten der Gemeinde soll in den nächsten Tagen entschieden werden, wann sie aufgehängt werden. Übrigens war dort, wo heute das Flüchtlingsheim ist, früher das Seniorenheim. Das Projekt war ressort- und generationsübergreifend gedacht, erklärt die in Sanem für Integration zuständige Schöffin Nathalie Morgenthaler. Es ging darum, Menschen zusammenzubringen, junge und ältere. Die Gemeinde hat auch viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder aus dem Flüchtlingsheim mitmachen.

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