Mo., 6. Dezember 2021



  1. Fiisschen /

    1 Spuer manner fir d’Autoen oder Beem ewech, do wor de Choix séier gemach. An 40 Joer sinn d’Beem jo souwiesou nogewuess, wann se net viirdrunn schon nees emgemach goufen.

  2. Philip /

    Ich sehe auf der angegebenen Seite leider keine derartige Petition. Schon wieder gelöscht?

  3. René Charles /

    Maacht een Gentleman-agreement: do wou Kabelen nët kënnen mat e puer Schnëtt vun der Sé an de Wurzelstack lasgemeet gin, muss eben de Bam ofgeseet gin.
    Et geet och wann d’Kabelen lénks a riets vum Bam ofgeschnidde gin an duerno d’Wuerzelwierk a rou vum Kabel liberéiert gët.
    Oder hänkt ët un e puer Sou extra Stonnen an um Tëschendépot fir d‘ Beem? Oder um Timing?

    A wien verleet Kabelen sou onfachmännech?

    • Francis Wagner /

      Herr Charles: Es geht nicht nur um ein paar Kabel sondern um die ganzen Netze der öffentlichen Versorgung (Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Telekom). Und die kann man nun mal leider nicht unter den Bäumen hindurch erneuern. Die Bäume müssen provisorisch weg und danach werden neue (eventuell sogar die alten) wieder angepflanzt.

      • Alexandra Neika /

        Die alten Bäume wieder anzupflanzen ist nicht möglich. Es geht nur ganz entfernen inkl Wurzelwerk und irgendwann mal neue hin. (…)

        • Francis Wagner /

          Das Wiedereinpflanzen von Bäumen ist gängige Praxis. Und falls es im vorliegenden Falle nicht möglich sein sollte, dann kommen eben neue hin. Und den Leuten, die sich für die baumlose Zeit Sorgen um die Luftqualität machen, kann man nur antworten, dass man dann halt eben den Hauptverursacher der schlechten Luftqualität, den Auto- und und Lkw-Verkehr reduzieren muss. Gerade durch die Tram fällt im Übrigen eine Menge an Dieselabgasen von Bussen weg. Allein dadurch dürfte die Tram mehr für das Stadtklima machen als ein paar Dutzend Bäume entlang der Bei Avenue. Und noch einmal: Die Bäume fallen in erster Linie wegen der Erneuerung der Versorgungsnetze und nicht wegen der Tram.

  4. DanV /

    Wird’s zu teuer, die Bäume umzusiedeln?

    Wenn die Verantwortlichen die einzige Prachtstraße in der Hauptstadt verschandeln müssen, damit die Verkehrssituation sich verbessert, dann muss das eben sein. Und vielleicht wird’s ja nicht so schlimm. Die Tram kann nicht durch die Avenue de la Gare, da ist kein Platz. Und irgendwie müssen die Schienen zum Bahnhof.

    Aber dafür die Bäume sterben lassen? Da müsste es doch andere Möglichkeiten geben.

    • Francis Wagner /

      @ Dan V: Die Bäume werden nicht in erster Linie wegen der Tram sondern wegen der Versorgungsnetze (Gas, Strom, Wasser, Abwasser, Telekom) beseitigt auf bzw. neben denen sie stehen, und mit denen sie zum Teil regelrecht verwachsen sind. Außerdem werden nach dem Abschluss dieser Arbeiten wieder Bäume angepflanzt. Danach wird die Nei Avenue schöner sein als heute. Denn durch die Tram werden die endlosen Buskolonnen und hoffentlich auch ein Teil des Autoverkehrs wegfallen, welche diese potenzielle Prachtstraße derzeit im Würgegriff halten. Denn nichts macht eine Stadt so hässlich wie wenn sie autogerecht angelegt ist. So wie es die Nei Avenue zum heutigen Zeitpunkt leider ist.

      • Scholnier /

        „Alte Bäume verpflanzt man nicht.“ Ich bin etwas überrascht mit welchem Elan ,Sie Herr Wagner das Abholzen dieser Bäume verteidigen, hätte von Ihnen eine andere Haltung erwartet. In Städten im Ausland wurden solche Infrastruktur – Baumaßnahmen durchgeführt ohne die über Jahrzehnte gewachsenen Bäume zu fällen, von Umpflanzen wollen wir nicht reden, denn jeder Kenner dieser Materie wird Ihnen versichern , diese Bäume verenden. (…) Wohlwissentlich ich verdamme den Öffentlichen Transport nicht, ob nun eine Autospur weniger die „Nei Avenue“ bereichert stört mich nicht.Was mich stört Herr Wagner ist, daß gerade ein grüner Minister , der sich ehemals an einen Baum kettete um die Nordaxe zu verhindern, zu solcher Schandtat bereit ist. (…)

        • Francis Wagner /

          Scholnier: Der grüne Transportminister ist nicht verantwortlich für die Versorgungsnetze der Stadt Luxemburg. Die Bäume müssen in erster Linie wegen dieser Netze weg und nicht wegen der Tram. Außerdem stand die Notwendigkeit der Erneuerung dieser Netze (und mithin die Notwendigkeit der Baumbeseitigung) bereits fest, bevor auch nur ein Grüner in der Regierung war.

          • Scholnier /

            Natürlich entspricht Ihre Argumentation zum Teil den Gegebenheiten.Allerdings hätte Herr Bausch, als Bauherr mit Bedacht auf die Bäume, die Trasse des Tram anders verlegen können. ( Eine Spur für Fahrräder/Fussgänger,Mittelspur für ein zweigleisiges Tramschienennetz,dritte Spur Autos.Eine Busspur erübrigt sich, „den Tram“ ersetzt diese.)Allerdings das Abholzen der Bäume hätte man sich ersparen können, indem man das Versorgungsnetz komplett erneuert , mehr zum Mittelpunkt der Strasse verlegt. Und auch hier kommen unsere grünen Minister wieder ins Spiel, nämlich bedarf es einer Genehmigung unserer Frau Umweltministerin die Bäume abholzen zu können.

  5. Claude Oswald /

    De Glacis gesäit de Moment wéi e Schluechtfeld aus ; dofir verstinn ech dass d’Leit sech opregen, wann elo dat Selwecht an der Neier Avenue geschéie soll.

    Et ass allerdings gradesou schued, dass viru Joerzéngten dat stilvollt Gebai vum Hotel Staar (ënnenof an der Neier Avenue) ofgerappt gouf an duerch eng banal „Këscht“ ersat gouf. Am Zäitgeescht vun deemools war den Hotel Staar almoudesch, an déi banal „Këscht“ war modern.

    Do hätt ee kënne besser oppassen an eppes méi Stilvolles bauen, eng Zort neie Staar am Retro-Look.

    We weess … vläicht geschitt dat enges Dages.

  6. dany prum /

    Ech sin iwerzécht dat et Alternativen gin waeren fir d’Bém ze erhaalen. Leider wor daat vun Ufank un keng Prioritéit, an daat ass einfach trauresch an enthäuschend.Gerechent domat dat d’Bierger hiren Patrimoine Bém sou haefteg géingen verteidegen gouf secherlech net.

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