„Tour de Fair“

Station in Esch: Strampeln für einen fairen Welthandel

Tu Gutes und sprich darüber: Mit gutem Beispiel gehen momentan sechs Saarländer voran. Sie verlängerten ihre sogenannte „Tour de Fair“ mit einem fünftägigen grenzüberschreitenden Rad-Ausflug, der sie am Montagabend nach Esch führte. Ihr Ziel ist es, für einen fairen Welthandel zu werben.

Eine kleine Feierstunde wurde am Dienstag vor dem Weltbuttek in der Alzettestraße organisiert

Eine kleine Feierstunde wurde am Dienstag vor dem Weltbuttek in der Alzettestraße organisiert Foto: Ville d’Esch

Gerhard Werum hält die Fäden zwischen den einzelnen Radtouren der Fairtrade-Initiative Saarland zusammen. Mit ihren Ausflügen wollen er und seine Mitstreiter Zeichen setzen. „Wenn wir es nicht schaffen, den Welthandel auf Augenhöhe zu betreiben, dann haben wir ein Problem“, sagt Werum und spricht damit die aktuellen Migrationsströme nach Europa an. Und: „Wenn wir das Meer vor Westafrika leerfischen, dann werden die Fischerboote der Einheimischen eben zu etwas anderem genutzt.“ Drogenschmuggel zum Beispiel.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Vom Festlied zum Nationalsymbol

Wie „Ons Heemecht“ zur Nationalhymne wurde