Altersvorsorge

Opposition fürchtet Schwächung der staatlichen Rente

Im Chamber-Ausschuss für Gesundheit und soziale Sicherheit präsentiert Ministerin Deprez erste Ideen für ein tragfähiges Rentensystem der Zukunft. Bei der Opposition stoßen die Pläne der Regierung auf Kritik.

Sorgt sich um Sozialstaat und Gerechtigkeit des Rentensystems: „déi Lénk“-Abgeordneter Marc Baum

Sorgt sich um Sozialstaat und Gerechtigkeit des Rentensystems: „déi Lénk“-Abgeordneter Marc Baum Foto: Editpress/Julien Garroy

Für Marc Baum von „déi Lénk“ hat sich in der ersten Sitzung der Gesundheitskommission unter der neuen Ministerin Martine Deprez (CSV) an diesem Mittwoch bewahrheitet, was sich im Koalitionsvertrag bereits angedeutet habe: „Die Regierung will die erste Säule des Rentensystems an Wichtigkeit verlieren lassen“, sagte Baum gegenüber dem Tageblatt. Im Koalitionsabkommen hatten CSV und DP festgehalten, dass „der aktuelle Beitragssatz von 24 Prozent nicht ausreichen wird, um das Volumen der jährlichen Renten ab dem Jahr 2027 zu bezahlen“. Um das luxemburgische Rentensystem auch in Zukunft tragfähig zu halten, sei ein Konsens notwendig, der auch in einer Konsultation mit der Zivilgesellschaft ausgehandelt werden müsse, so der Text des Vertrages.

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