Di., 28. November 2023




  1. Tschüss, Juncker /

    Wird Brüssel von finsteren Mächten mit bewusstseinsverändernden Drogen geflutet oder sind Chem-Trails, bzw. irgendwelche Psycho-Strahlen im Spiel, so wie die Aluhütchen-Szene dies immer wieder behauptet? Der totale Realitätsverlust, der jeden Politiker befällt, der sich länger als ein paar Wochen dort betätigt, fällt jedenfalls auf. Und was immer es auch sein mag, ob Droge oder Strahlung, Herr Juncker hat eine Menge davon abbekommen. Vom knallharten Realpolitiker zum betüttelten Bürgermeister einer rosaroten Euro-Wolke, dessen Rede bei vernunftbegabten Bürgern allenfalls für Stirntippen sorgt. Toller Trip.

  2. Jos. Reinard /

    Daß die früheren Kollegen, wie auch in Ihrem Kommentar, geschätzter Herr Guy Kemp angedeuteten pro-europäischen Stimmung sind ist wohl nicht verwunderlich, gehören sie doch alle der Gruppe der gut dotierten
    (hier spricht der Neid) Volksvertreter an, und die werden wohl kaum selbst an ihrem Baum sägen. Verwunderlicher ist es aber, daß die beiden vorherigen Artikel „Einigen, nicht spalten“ und von heute „Junkers Euro-Idee für Europa“ hingegen nur eine sehr kurze Lebensdauer beschieden war. Hier waren zu 99 % eher
    nicht so euphorische Kommentare zu lesen. Somit beschleicht mich das komische Gefühl, ich weiß nicht op es
    den anderen Kommentatoren auch so geht, daß doch en wenig Zensur im Spiel ist. Ich hoffe ich irre mich.
    freundlichst

    • Nico Wildschutz /

      Hallo Herr Reinard,

      Mit Zensur hat das nichts zu tun. Die Artikel über die Rede sind vom Mittwoch und werden dann nach einer Zeit nicht mehr in den Headlines angezeigt. Der Artikel von Herr Kemp ist vom Donnerstag und deswegen weiter oben. Wir haben den Artikel über die Rede auch verlinkt, damit unsere Leser ihn sich noch einmal anschauen können.

      Mit besten Grüßen aus der Tageblatt-Redaktion.

        • Max /

          Und ein belangloses Gespräch von Montag zwischen „Hulot“ und „Dieschbourg“ bleibt uns auch nicht erpart?!

          • Faustdick hinter den Ohren! /

            „Einigen statt Spalten“ war schon interessanter
            und irgendwie aufschlussreicher.
            Hut ab!

      • GuyT /

        Was sonst sollen 5 EU-Berufspolitiker den sonst zu ihrem Brötchenverdiener( der EU ) sagen? In der deutschen Presse haben Junckers Vorschläge jedoch viel Kritik ausgelöst und in den Kommentarspalten sogar Kopfschütteln und Unmut. Politiker leben eh oft in einer eigenen Welt aber ich glaube bei den EU Politikern ist es besonders schlimm.

  3. Peter Meier /

    Ich empfehle den in dem Artikel genannten Luxemburger Politikern einmal die Kommentare in der Zeitung Die Welt zu lesen.
    Vielleicht beendet das ihre Verblendung.

    • Armin M. /

      Die Kommentarbereiche der Welt und der Focus sind längst zum Diskussionsforum für irgendwelche rechtslastigen Verschwörungstheoretiker, AfD-Sympathisanten usw. verkommen. Die Süddeutsche Zeitung (hat leider keine Kommentarfunktion) ist viel liberaler und hat eine WESENTLICH größere Leserschaft. Das Gleiche gilt für SPIEGEL online (hat Kommentarfunktion, vielleicht sollten Sie da mal lesen).

      Man macht sich die Welt halt, wie sie einem gefällt, und lebt so in seiner Blase. Wenn Ihnen langweilig ist, können Sie ja mal die Leserkommentare auf der Seite der taz lesen.

      • GuyT /

        Ihre Denkfehler ist offensichtlich: genau jene Zeitungen welche sich scheuen den Kommentarbereich wie Zon un FAZ zu öffnen, möchten nicht in ihrer Blase gestört werden.
        Bravo an das Tageblatt, die Welt, die Zeit ,Taz …. welche sich dem Leser stellen und eine Debatte erlauben. Wer die fundierten, gut geschriebeneb Kommentare irgendwelchen Verschwörungstheoretiker zuschreibt ist selbst geblendet.
        Nur eines zählt: Argumente bringen,abwägen, wiederlegen,…

        • Armin M. /

          GuyT, ich sehe das grundsätzlich genauso wie sie. Allerdings meinte ich mit meinem Kommentar zu den Kommentarbereichen der Welt/des Focus, dass dort leider sehr wenige wirklich sachliche Beiträge zu finden sind. Ich habe nichts gegen eine Diskussion mit Argumenten, denn darauf kann mein eingehen, abwägen, widerlegen (um Ihre Worte zu nutzen).

          Wenn aber – wie gerade bei der Welt – viele pauschale Behauptungen ohne weitere Belege oder Quellen in den Raum gestellt werden und diese Kommentare dann massenweise nach oben „gevotet“ werden, dann finde ich das eben nicht mehr lesenswert und habe auch keine Lust, mich an einer solchen „Diskussion“ zu beteiligen. Die Votes zeigen halt, dass die Welt hauptsächlich von Leuten gelesen wird, die in dieser rechtslastigen/rechtskonservativen/rechtspopulistischen/pseudo-gesellschaftskritsichen Blase leben. Es gibt auch Studien, die das belegen (das mit der Blase).

    • Norbert Muhlenbach /

      Ja Herr meier. ich habe den Welt Artikel gelesen. Das Tageblatt schreibt: „Wir haben uns mit den sechs luxemburgischen EU-Parlamentariern unterhalten und ihre Reaktion eingefangen.“ Nun, es war doch klar, dass die 6 so kommentieren wuerden. Es erinnert ein wenig an Nordkorea. Na ja, wen wundert es? Auf jeden Fall ist der Artikel in der Welt kritisch mit Herrn Junckers rosa Wolken umgegangen. Aber lassen wir die Traeumer weiterhin im guten Gauben, dass Europa „auf einem guten Weg ist“. ich frage mich nur WOHIN.

  4. Vert solitaire /

    @Charel Goerens: Et ass ze hoffen Charel dass Dain gudden Kolleg Jean-Kloot definitiiv sain Hudd hëllt an een fir allemol vun der politischer Bühn verschwënnt. Een deen esou sain Land verroden huet, een deen d’Souveränitéit vun sengem Land esou mam Fouss gestouss huet, dat alles fir sain eegenen Ego, verdéngt et nëtt haihinner zeréck ze kommen.
    Hien konnt ze Lëtzbuerg nëtt mi Premier sin , dann huet hien séch an eng Positioun eran maneuvréiert fir Keeser vun Zentraleuropa ze gin. Al elo wëll hien „sain“ Keeserraich“ nach vergréisseren? Nee merci! Hien huet genug ze ongudds gemaach! Och Du, Charel, wors /bass kaum mat den 2 Féiss um Buedem. No Denger Fregatte, Dengem A400, deen -wi s’De mir gezielt hues- fir humanitär Zwecker kéint agesaat gin, kann een nëmmen nech de Kapp rëselen! Keen Wonner dass Du den bréisseler Jean-Kloot nëtt kritizéiers.

  5. Emma /

    Ich kann nur die Meinung teilen von den anderen Kommentaren! Es wundert nicht, dass Le Pen und AFD immer mehr Aufwind bekommen. Auf der einen Seite leider aber auf der anderen Seite kann ich gar nicht mehr mit der Einstellung der klassischen Parteien einverstanden sein. Euro für alle, Griechenland schon vergessen, Italien steht vor dem Ruin?! Brexit ist eines der Resultate immer mehr die Türen auf zu machen und sich immer mehr vom Bürger zu entfernen. Eigentlich war ich immer für Europa doch Juncker’s und Co Europa will ich nicht! Das was Juncker gestern angekündigt hat ist entweder das Ende von Europa oder seines. Auf jeden Fall hat der Mutti Merkel ganz schön in die Suppe gespukt damit! Die Kommentare der Politiker im Artikel sind ein trauriger Beweis, dass sie nur ihren schönen Stühle im Parlament behalten wollen und Asselborn hat es auch wieder verpasst einfach einmal den Mund zu halten. Luxemburg will schon lange Rumänien und Bulgarien in der EU. Ich glaube das ist wieder sein persönliches Wunschdenken wie so oft!
    Die Eu ist zu schnell gewachsen und deshalb sind wir heute wo wir sind. Jeder von den Politikern wusste auch damals um die Finanzsituation Griechenlands aber Hauptsache wir wachsen und jetzt machen wir die Politiker den gleichen Fehler wieder.

  6. Claude /

    „Juncker überzeugt die Kollegen von früher“

    Jo, déi, déi fir nach méi EU sinn, sinn wirklech „von früher“…

  7. Pompier Sam /

    Waat sollen dei 6 do dann soss soen?
    Se säen jo wuel kaum den Ascht off op dem se esou konfortable setzen.

  8. Jang /

    Verschide Herrschaften an der EU hun schons laang
    Stebs um Hut, firwaat ëmmer nach um Stuhl pechen bleiwen.
    Europas Ennergang ass ennerwee.

  9. michel konrad /

    Komesch, wost nëtt dat Letzbuerg eng Insel ass. Auslännesch Kommentären lisen deet gutt….

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