Nach dem Vorfall von Ettelbrück

Der letzte Ausweg: Ein Gespräch mit Polizisten über den Gebrauch von Waffen

Das Tragen einer Dienstwaffe ist für Polizisten mit einer enormen Verantwortung verbunden. Darin sind sich viele Beamte einig. Doch wie gehen die Ordnungshüter mit diesem Druck um? Das Tageblatt hat sich mit einem aktiven und einem pensionierten Polizisten darüber unterhalten.

Luxemburger Polizisten tragen die HK SFP9 (Mitte). Die halbautomatische Waffe aus der Schmiede Heckler & Koch ersetzt seit 2017 die Smith & Wesson 686, einen Revolver, der seit den 1980er Jahren zur Grundausstattung gehörte.

Luxemburger Polizisten tragen die HK SFP9 (Mitte). Die halbautomatische Waffe aus der Schmiede Heckler & Koch ersetzt seit 2017 die Smith & Wesson 686, einen Revolver, der seit den 1980er Jahren zur Grundausstattung gehörte. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten und anderen Ländern ist der Waffengebrauch in Luxemburg auch heute noch mehr Ausnahme als Regel. Polizisten sehen sich hierzulande nur äußerst selten gezwungen, ihre Dienstwaffe abzufeuern. So sind seit dem Zwischenfall in Bonneweg und dem Einsatz in Ettelbrück drei Jahre vergangen, ohne dass eine Person durch eine Polizeikugel ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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