So., 26. September 2021



  1. weit /

    Onkel Trump will Ja amerikanische Konzerne die intern Verschiebung von Rechnungen betreiben in den USA besteuern. Und zusammen mit der Senkung der Körperschaftsteuer könnte es für US Unternehmen nicht mehr interessant sein komplizierte Konstrukte für Steuervermeidung aufzubauen.Mal abwarten in Europa was jetzt kommt.

  2. Serenissima, en Escher Jong /

    “Ich verstehe, dass der EU-Kommissionspräsident um seine persönliche Vergangenheitsbewältigung bemüht ist”, Da muss ich Herrn Bettel 100% Recht geben, denn wenn JCJ jetzt versucht den Saubermann in Sachen Steuern herzugeben so ist das eher peinlich. Die Besteuerung nach dem Umsatz ist nicht so einfach denn dann muss ja festgestellt werden wo der Umsatz war, und das könnte man nur im Rahmen der OECD machen allerdings nur wenn alle Mitgliedsländer mitziehen wèrden und der Unfug mit Delawar in den US z.B: aufhören würde oder die niedrige Körperschaftsteuern in Irland, Malta, die Steuertricks in den Niederlanden, die GB Kanalinseln usw…also jetzt auf Hauruck einfach auf die Umsatzbesteuerung geht nicht…taxe sur le chiffre d’affaires gab es schon mal war aber nicht effizient..wie gesagt da hatt Herr Bettel einmal 100% Recht…..

  3. Fantastico /

    Es gibt keinen objektiven Grund, die Unternehmen in der einen Branche nach dem Gewinn, jene in einer anderen aber nach Umsatz zu besteuern! Dies wäre eine Diskriminierung der Unternehmen vor der Steuer! Davon abgesehen scheint es gewissen Staaten in der EU ganz unverhohlen lediglich um Steuermaximierung zu gehen, wobei der Zweck die Mittel heiligt!

  4. Fred /

    De Bettel ass ee gudde Jong! NATIRLECH ass Luxusbuerg kee Steierparadies !! WAAAAAAT ass et DANN!!

    • Cinderella /

      Mir si scho éiwech kee Steierparadies méi och wann dir daat mengt oder behaapt daat waat dir schreiwt ass Drissverzäll .
      Sidd frou dass dir hei zu Letzebuerg kennt liewen mee fir iech daat verständlech ze maachen verléieren ehc net meng Zäit

      • Den Pingelechen /

        @Cinderella
        Hallo an gudden Owend.Erklärt mir mol wgl dat Wuert „Drissverzäll“ ? Wat bedeit dat Wuert ? Get et dat am Letzebuergeschem ??

    • Bistrot /

      kee Steierparadies! Ech bezuele Steieren. Ma ech verdingen och eierlecht Geld!

  5. W.B /

    Der Artikel stellt diesen komplexen Sachverhalt etwas einseitig dar. In einem Rechtsstaat gibt es keine Rechtfertigung dafür, dass ein kleiner Dienstleister seine Steuern voll bezahlen muss, während der große Dienstleister davon befreit wird. Außer es handelt sich um verdeckte Beihilfe und die ist nach EU-Recht verboten.

    • armand /

      die grossem dienstleister (ob landwirtschaft, autoind., banken, …) bekommen alle „beihilfen“ von der eu oder den jeweiligen mitgliedsstaaten. nur wenn kleinere staaten ihre schäfchen ins trockene bringen dann passt das den grossen D. F nicht. wenn macron die grande nation auf kosten anderer sanieren will dann nennt man das visionen.

      • W.B /

        Vollkommen richtig, aber Unterschied liegt in der Transparenz. Wenn im stillen Kämmerlein ein Mr. Rouling darüber entscheidet wer wieviel steuern zu zahlen hat, dann hat das weniger mit Steuerrecht als mit Steuerdumping zu tun. Einem Rechtstaat unwürdig.

        • armand /

          würde Ihnen ja gerne antworten aber die zensur hat zugeschlagen, warum weiss ich zwar nicht.

  6. alexM /

    Man könnte ja Umsatz UND Gewinn besteuern. Das würde die Staaten doch ihrem unausgesprochenen Ziel der 100% Besteuerung einen grossen Schritt näher bringen. In Deutschland setzt sich ja schon die Erkenntnis durch dass eine Minder- oder Nichtbesteuerung eine unzulässige Subvention ist, also ist jede Besteuerung anzuprangern die unter der theoretischen Höchstgrenze liegt.

    • Bistrot /

      Man kann Umsatz nicht besteuern, respektive das wird schon gemacht, mit der Umsatzmehrwertsteuer. Deshalb heisst sie ja auch Umsatzmehrwertsteuer. Das Problem ist ja, dass verschiedene Leute punktuell unmoralische Steuersätze haben und sich dann wundern, wieso andere Länder ohne diese Steursätze Erfolg haben. Das grosse Problem ist einfach, wenn ein kleines Land viele Steuern einnimmt, dann werden die grossen neidisch…Deutschland, Frankreich und alle anderen haben ihre Steuernischen. Wir sollten auf diese Nischen pochen und auf die Abschaffung dieser Nischen pochen.

      Die Doppelmoral sieht man, wenn man die Nachrichten aus Frankreich verfolgt. Da gibt es Politiker, die Ihre Vorwürfe gegenüber Luxemburg mit über Luxemburg transitierenden Retrokommissionen (ich würde eigentlich gemeine Bestechung dazu sagen) aus Waffenverkäufen in Kriesengebiete finanzieren.

      • W.B /

        @ Bistro Amazon zerstört mit seinem Geschäftsmodell die Existenz zigtausender Einzelhändler in ganz Europa. Man kann zwar behaupten, diese haben den Wandel der Zeit verschlafen, aber so einfach ist es eben nicht. Amazon hat sich mit aktiver Hilfe Luxemburgs einen Wettbewerbsvorteil erschlichen, deren Vertuschung durch luxleaks aufgeflogen ist. Luxemburg mag zwar klein sein, aber es ist gut vernetz und somit ein politischer Riese in der EU. Die Akte “luxleaks“ ist noch lange nicht geschlossen.

  7. Peter Mutschke /

    Wenn die bestehende Gesetze eingehalten würden und nicht so viele über ihre Verhältnisse leben würden wäre die ganze Diskussion überflüssig.Ich schreibe im Konjunktiv. Anders geht’s nicht

  8. Bistrot /

    Die Grossen dürfen, die Kleinen nicht. So ist das, Herr Bettel! Niemand intersessiert, ob Luxemburg ein Steuerparadies ist, sondern ob die Waffenverkäufe der Nichtsteuerparadiese in den Nichtsteuerparadiesen versteuert werden oder nicht. Wenn Luxemburg einmal hier öffentlichkeitsarbeit machen würde: Ganzseitige Anzeigen wie Frankreich — Waffenexpoteur Nr 1; Deutschland — das Geschäft mit dem Tod etc, dann würden alle auf das kleine Luxemburg klopfen… Steuerhinterziehung ist unmoralisch, Waffenverkäufe auch…

    • W.B /

      @ Bistro , abgesehen, das auch hier ansässige Unternehmen und Banken in Waffenproduktion und Verkauf verstrickt sind, geht Ihr Kommentar am Thema vorbei. Die Informationen die im Zusammenhang der luxleaks Affäre ans Licht kamen, zeichnen ein Bild was niemandem gefällt. Mit diesem Stigma werden wir wohl leben müssen. Es ist der Preis dafür, dass wir uns hier die höchsten Beamtensalairs und Pensionen Weltweit leisten können. Den meisten erscheint dafür der Preis nicht zu hoch zu sein.

  9. Gerard /

    dat huet den Frieden och virun puur Joer gesoot mat engem Grinsen am Gesicht,
    Luxemburg ist kein Steuerparadies

  10. Jeannosch /

    Wahrlich ,Luxemburg ist kein Steuerparadies……dem Otto – Normalverbraucher würde man, bei ausstehender Steuerschuld, direkt das Gehalt pfänden.Für Amazon gelten allerdings andere Maßstäbe. „Wei domm ass den Bierger, dat se nach emmer des Politik ennerstetzen?“

  11. Peter Mutschke /

    Wie bitteschön wollen Sie einem Familienvater (knapp über dem Mindestlohn)erklären wieso sich der Staat vehement gegen den Einzug von 250 Mio.€ wehrt,aber dem kleinen Mann rücksichtslos in die Tasche greift.Das gleiche gilt für den kleinen Unternehmer der Leute beschäftigt.Das ist nicht mehr zu vermitteln.

  12. Petz /

    De Bettel gett jo à vue d’oeil emmer méi deck, dat geschitt net am tiers monde…

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