Militär

ADR fordert eine moderne Armee, die sich auf defensive und humanitäre Aufgaben konzentriert

Die ADR wünscht eine modernere Armee, die sich auf defensive und humanitäre Aufgaben konzentriert. Die Idee einer gemeinsamen belgisch-luxemburgischen Einheit lehnt die Partei ab. Darüber hinaus stellte der Abgeordnete Fernand Kartheiser am Freitag eine lange Liste an Vorschlägen vor, wie die Armee modernisiert werden könnte.

Ihr Berufsbild will die ADR verbessert sehen

Ihr Berufsbild will die ADR verbessert sehen Foto: Editpress/Alain Rischard

Erst im Februar hatte der ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser im Parlament eine Motion eingereicht, in der seine Partei fordert, dass der Sold der Armeefreiwilligen mindestens dem Mindestlohn entsprechen soll, was nicht immer der Fall sei. Am Freitag legte Kartheiser mit einer Reihe von Vorschlägen nach. Die Armee habe ein Rekrutierungsproblem, deshalb müsse das Berufsbild des Soldaten verbessert werden, wobei der aktuelle Sold nur ein Problem sei. Abhilfe könnte die Wiedereinführung der Priorität für Armeeangehörige bei der Einstellung beim Staat leisten. Soldaten müssten aber auch die Möglichkeit einer beruflichen Ausbildung während ihrer Dienstzeit erhalten. Zur Imageverbesserung könnten auch Elemente wie eine Kindertagesstätte und Dienstwohnungen in der Nähe der Kaserne beitragen, denn auch Soldaten haben Recht auf ein Familienleben. Auch könnte man angehenden Studenten das Studium finanzieren, falls sie sich im Gegenzug zum Armeedienst verpflichten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

„Wenn einer starb, lachten unsere Entführer“

Yonas Abrahaley über seinen Weg von Eritrea an den Luxemburger Finanzplatz