„Endlich mal ein Sieg. Ich hatte in dieser Saison bei der Tour und beim Giro genug zweite Plätze“, sagte Farrar vom Garmin-Team.
Schon 2.000 Meter nach dem Start hatten sich gestern die ersten Ausreißer aus dem Feld gewagt. Andres Sergio de Lis (Spanien) und Juri Krivtsov (Ukraine) hatten schon früh attackiert und erarbeiteten sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von über neun Minuten. Aber kurz vor der zweiten von vier Überquerungen des 87 Meter hohen Wasebergs als einzige Steigung des Tages wurden sie 43 Kilometer vor dem Ziel vom Feld gestellt. Im Anschluss versuchten mehrere Fahrer, einzeln und in kleinen Gruppen wegzukommen, doch die Teams der Sprinter hielten das Feld im Finale zusammen.
Zwei Kilometer vor dem Zielstrich ereignete sich im Gerangel um die besten Plätze ein Sturz, dem mehrere Fahrer zum Opfer fielen. Er behinderte die sprintenden Topfahrer aber kaum.
Einziger Luxemburger Teilnehmer war Kim Kirchen.
Der Profi vom Columbia-Team war 33 km vor dem Ziel im Peloton in einen Sturz verwickelt, konnte aber sofort weiterfahren. Kirchen beendete das Rennen jedoch nicht.

Radsport in Zahlen

14. Hamburger Cyclassics über 216,4 km: 1. Tyler Farrar (USA/Team Garmin) 5:30:38, Stunden, 2. Matti Breschel (Dänemark/Saxo Bank), 3. Gerald Ciolek (Deutschland/Milram), 4. Allan Davis (Australien/Quickstep), 5. Koldo Fernandez (Spanien/Euskaltel), 6. Davide Vigano (Italien/Fuji), 7. Daniele Bennati (Italien/Liquigas), 8. Fabio Sabatini (Italien/Liquigas), 9. Marco Bandiera (Italien/Lampre), 10. Jacopo Guarnieri (Italien/Liquigas) alle gleiche Zeit
Kim Kirchen (Luxemburg/Team Columbia) hat aufgegeben