Christian Kill und Sarah de Nutte gingen am Sonntag als Sieger aus den Tischtennis-Meisterschaften hervor. Während die Bundesliga-Spielerin bereits zum siebten Mal aufs oberste Treppchen steigen konnte, so hat es für Christian Kill, nach vielen Anläufen, jetzt erstmals mit dem Titelgewinn im Einzel geklappt.

Von unserem Korrespondenten Mario Nothum

Bei den Herren hatten Luka Mladenovic, Gilles Michely und Eric Glod keine Probleme, sich für die Vorschlussrunde zu qualifizieren. Christian Kill seinerseits hatte mehr Mühe, um sich des achtfachen Titelträgers Traian Ciociu nach 1:2-Satzrückstand noch zu entledigen.

Im ersten Halbfinale zwischen Michely und Mladenovic holte sich der Düdelinger zwar den ersten Satz, musste seinen Gegner in den folgenden Sätzen aber vorbeiziehen lassen. Mladenovic profitierte gegen Ende der Partie von einigen leichten Fehlern seines Gegners, um zum dritten Mal in Folge ins Finale vorzustoßen.

Spannendes Halbfinale

Eine an Spannung kaum zu überbietende Auseinandersetzung lieferten sich am Nebentisch Kill und Glod. Nachdem Letzterer die beiden ersten Sätze gewinnen konnte, sah es für den Titelverteidiger nach einem Durchmarsch aus. Kill, der den Einzeltitel (als Einziger des verbliebenen Quartetts) noch nie gewinnen konnte, kam jedoch in beeindruckender Manier zurück. In der hochklassigen Partie erzwang Glod den Entscheidungssatz und vergab nicht weniger als sieben Matchbälle. Nach anderthalb Stunden war es Kill, der seinen vierten Matchball, unter tosendem Applaus der Anhänger, verwandelte.

Seinen Elan nahm er gleich mit ins Endspiel. Dort zelebrierte der ehemalige Düdelinger, der jetzt für Linger in der Nationale 2 aufschlägt, sein aggressives Angriffsspiel weiter und ließ Mladenovic beim 4:1 keine Chance.

Dreifach-Titel für De Nutte

In der Damenkonkurrenz hatte Sarah de Nutte keine Probleme, sich fürs Finale zu qualifizieren. Mit einem deutlichen 4:0 gegen ihre Doppelpartnerin Tessy Gonderinger gewann die Bundesliga-Spielerin bereits ihren siebten Titel im Einzel. Doch damit nicht genug. Auch im Doppel behielt die 26-Jährige eine weiße Weste und ging im Finale, sowohl mit Tessy Gonderinger als auch mit Luka Mladenovic, als Siegerin vom Tisch.

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