Wer sind die Titelfavoriten?

Klarer Favorit sind in diesem Jahr die Golden State Warriors um ihren Superstar Stephen Curry. Das Team von der Westküste stellte in der Vorsaison bereits einen Rekord mit 73 gewonnenen Spielen in der Regular Season auf und verlor erst im siebten Finale gegen Cleveland und James. Im Sommer verstärkten sich die Warriors zudem mit Kevin Durant, der die NBA in vier Spielzeiten als bester Werfer der Liga anführte.

Als größter Herausforderer gilt Titelverteidiger Cleveland. Angeführt von James als wertvollstem Spieler der vergangenen Finalserie werden die Cavs als deutlich bestes Team des Ostens gesehen. Zuletzt hieß das Finale zweimal Golden State gegen Cleveland. Eine Umfrage ergab laut ESPN, dass 29 von 30 NBA-Managern ein drittes Endspiel-Duell zwischen den beiden Schwergewichten erwarten. 69 Prozent der Manager sehen die Warriors als Meister, 31 Prozent die Cavaliers.
Als weiterer Kandidat sind die San Antonio Spurs zu nennen, die sich im Sommer mit dem Spanier Pau Gasol verstärkt haben.

Wer sind die Superstars?

Neben den genannten James, Curry und Durant vor allem Russell Westbrook, der bei den Buchmachern sogar als Favorit für den Award des Most Valuable Player (MVP) gehandelt wird. Westbrook spielte in Oklahoma City jahrelang mit Durant zusammen und trägt nun das Spiel bei den Thunder fast alleine. In den vergangenen beiden Jahren wurde jeweils Curry zum wertvollsten Spieler der regulären Saison gekürt.

Welche spektakulären Wechsel hat es im Sommer gegeben?

Der Wechsel von Durant zu den Warriors hat das Kräfteverhältnis in der besten Basketball-Liga der Welt verändert. Auch Dwyane Wade sehnte sich noch mal nach einer neuen Herausforderung, nachdem er die letzten 13 Jahre durchgängig bei den Miami Heat verbracht hatte: Er wechselte zu den Chicago Bulls. Center Dwight Howard ist zukünftig bei Atlanta, dafür hat Al Horford die Hawks in Richtung Boston verlassen.

Welche Spieler haben ihre Karriere beendet?

In Kobe Bryant, Tim Duncan und Kevin Garnett hat die Liga in diesem Sommer gleich drei Legenden der vergangenen beiden Jahrzehnte verloren. Bryant kündigte früh an, nach der Saison 2015/2016 abzutreten – in seinem letzten Ligaspiel erzielte er noch einmal 60 Punkte. Duncan, der in seiner Karriere nur für die San Antonio Spurs spielte, sowie Garnett entschlossen sich erst im Sommer zum Rücktritt. Gemeinsam können die drei auf insgesamt elf Meistertitel, vier MVP-Awards und 48 Teilnahmen als All-Star zurückblicken.

Wer kein Spiel verpassen will, kann sich einen sogenannten League Pass der NBA zulegen. Dort kann man sich die Spiele auch zeitversetzt am nächsten Tag ansehen.

Tageblatt.lu/dpa