Die Gespräche der syrischen Regierung mit Oppositionsgruppen sind am Dienstagmorgen in der kasachischen Hauptstadt Astana fortgesetzt worden. Russland, die Türkei und der Iran als Initiatoren der Gespräche wollten bei den Gesprächen einen Mechanismus zur Überwachung einer Waffenruhe vorschlagen. Eine stabile Waffenruhe wird als Voraussetzung für den Erfolg von politischen Gesprächen in Genf ab dem 8. Februar gesehen.

Am Montag waren sich die Vertreter von Regierung und Rebellen mit harten Worten angegangen. Der Unterhändler der Oppositionsgruppen, Mohammed Allusch, bezeichnete die syrische Regierung als “herrschende Bande”. Der syrische UN-Botschafter Baschar al-Dschafari, der die Führung in Damaskus bei den Gesprächen vertritt, nannte Allusch daraufhin den Führer einer “Delegation von bewaffneten Terroristen” und warf ihm schlechte Manieren vor.

Dennoch wollen beide Konfliktparteien weiter zumindest indirekt miteinander reden und am Ende der Gespräche ein Dokument verabschieden, das die Waffenruhe in Syrien festigen soll.

Tageblatt.lu/dpa