Großbritannien drohen bei einem harten Brexit laut einem von der Presse zitierten internen Regierungsdokument Versorgungsengpässe, höhere Preise und Chaos in den Häfen.
Ein Grund, um die Politik zu ändern, ist dies in London jedoch nicht. An Fakten über den Brexit gibt es bereits seit vielen Monaten in der britischen Hauptstadt kein Interesse mehr. Entweder man ist für den Brexit – oder man ist dagegen.

Wenige Tage vor seinen Besuchen in Deutschland und Frankreich äußerte Großbritanniens Premierminister Boris Johnson nun die Hoffnung, dass die beiden Länder sich auf einen neuen Brexit-Kompromiss einlassen würden.

Doch die Europäische Union muss aufpassen: Brexit ist eine Unternehmung, die kaum ein glückliches Ende nehmen kann. Die Briten streiten unter sich. Es gibt kein gemeinsames Ziel. Sowohl die Politik als auch die Bevölkerung sind gespalten. Einzig und allein zählt derzeit noch das politische Taktieren.

In dieses Wespennest darf sich die EU nicht setzen. Sie muss ganz kühl “abwarten und Tee trinken”. Sie darf sich nicht in den Strudel mit hineinziehen lassen. Zudem ist Brüssel heute nicht mehr der große Buhmann der Briten. Diese Rolle hat die eigene politische Klasse übernommen.

Eine Lösung für die Brexit-Debatte wird aus Großbritannien kommen müssen. Und was auch immer entschieden wird, es wird das Land nachhaltig verändern.

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