Der Trend ist weiter negativ: 3.214 Zuschauer verfolgten am Samstag die beiden Pokalendspiele im nationalen Basketball vor Ort in der Coque. Ein Minus von rund 200 im Vergleich zum Vorjahr und sogar von 400 im Vergleich zu 2017. In den Rekordjahren kratzte man beim Basketballverband immerhin schon mal an der 5.000-Zuschauer-Marke.

Natürlich kommt es immer auch darauf an, welche Vereine in so einem Finale aufeinandertreffen. Einige Klubs ziehen nun einmal mehr Zuschauer an als andere. Mit der Amicale Steinsel stand zudem der Seriensieger der vergangenen Jahre erneut mit beiden Teams im Endspiel und hier dürfte bei den Anhängern sicherlich ein gewisses Sättigungsgefühl eingetreten sein. Dennoch dürfte auch der Anstieg der Eintrittspreise um satte 3 Euro keine unwesentliche Rolle gespielt haben.

Für die besten Plätze in den Fan-Blöcken, an der Seitenlinie oder hinter dem Korb, musste man in diesem Jahr 20 Euro hinblättern, für Plätze in den Rängen waren es 17 Euro und im Familien-Block immerhin noch 15 Euro. Für eine vierköpfige Familie jedenfalls nicht geschenkt. Wenn man dann noch bedenkt, dass auch der Eintritt in der Meisterschaft in diesem Jahr auf 10 Euro angestiegen ist, scheint der Zuschauerschwund nur logisch.

Auch wenn andere Verbände bei ihrem Saisonhöhepunkt den gleichen Weg einschlagen, würden sich die Zuschauer in Zukunft sicherlich ein Überdenken wünschen.

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