Der Däne Michael Valgren aus dem Astana-Team hat das Amstel Gold Race vor Roman Kreuziger (Mitchelton-Scott) und Enrico Gasparotto (Bahrain-Merida) durch. Bob Jungels (Quick-Step) verrichtete viel Arbeit an der Spitze des Feldes und wurde am Ende 33 auf 2:11 Minuten. Ben Gastauer (Ag2R-La Mondiale) wird 69 auf 3:26.

Es dauerte nicht wirklich lange, bis sich eine neunköpfige Fluchtgruppe nach dem Start in Maastricht absetzen konnte. Die Fluchtgruppe mit Bram Tankink (Lotto-Jumbo), Tsgabu Grmay (Trek), Willie Smit (Katusha), Matteo Bono (UAE), Lawson Craddock (EF Education), Oscar Riesebeek (Roompot), Edward Dunbar (Aqua Blue), Marco Tizza (Nippo) und Preben Van Hecke (Sport Vlaanderen-Baloise) legte einen Großteil der 263 km an der Spitze des Rennens zurück.

Rund 40 km vor dem Ziel arbeitete sich Bob Jungels im Peloton nach vorne und erhöhte das Tempo. Rund 30 km vor dem Ziel ging es mit den Attacken der Favoriten los. Gasparotto und Kreuziger versuchten 26 km vor dem Ziel, sich abzusetzen, und konnten recht schnell 30 Sekunden rausfahren.

Jungels im Cauberg distanziert

Als es 18 km vor dem Ziel ein drittes und letztes Mal den Cauberg hochging, konnten Gasparotto und Kreuziger zu den sechs verbliebenen Ausreißern aufschließen. Dahinter wurden die Favoriten immer kleiner, auch Jungels wurde distanziert. Der Luxemburger hatte viel Kraft bei der Führungsarbeit gelassen. Sein Teamkollege Julian Alaphilippe versuchte zu attackieren, kam aber nicht weg. Dafür schaffte es Greg Van Avermaet wenig später mit Rudy Molard, ein paar Sekunden Vorsprung herauszufahren, doch auch sie wurden wieder eingeholt.

Im Geulhemmerberg, der zweitletzten Schwierigkeit, hatte Vorjahressieger Philippe Gilbert ein paar Probleme. Alejandro Valverde zog daraufhin das Tempo an. Der Spanier schaffte unter anderem mit Tim Wellens, Peter Sagan, Michael Valgren, Jakob Fuglsang und Alaphilippe den Anschluss an die Spitze.

Nach dem Bemelerberg lagen noch acht Fahrer an der Spitze (Fuglasang, Alaphilippe, Gasparotto, Sagan, Valgren, Kreuziger, Wellens, Bono). 4,7 km vor dem Ziel, nachdem Fuglsang offensiv gefahren war, konterte sein Teamkollege Valgren, doch Wellens setzte nach und so kam die Gruppe wieder zusammen. 2,2 km vor dem Ziel versuchte Valgren es erneut. Nur Kreuziger schloss auf. Doch im Sprint setzte sich am Ende der Däne Valgren durch, vor Kreuziger und Gasparotto.

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