Mit großen Pomp wurde die 678. Ausgabe der “Fouer” offiziell eröffnet. In diesem Jahr ist in dem Zusammenhang die Bezeichnung “historisch” mehr als angebracht, soll doch ein Großteil der Besucher die Tram nutzen, um zum Glacis zu gelangen.

Punkt 17 Uhr war es, als Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) das Trikolore-Bändchen durchschnitt und damit die diesjährige Ausgabe der “Schueberfouer” offiziell eröffnete. Kurz davor waren Polfer sowie eine ganze Reihe von Politikern mit der Tram am Quai angekommen. Dichtes Gedränge herrschte in dem Augenblick. Kein Wunder: Es war ein historischer Moment für die Stadt Luxemburg, um nicht zu sagen für das ganze Land.

Was dann folgte, war “same procedure as every year”, um es mal so zu formulieren. Nachdem die Schobermesse offiziell eröffnet war, intonierte die “Harmonie municipale Luxembourg & Limpertsberg” den “Hämmelsmarsch”. Nicht fehlen durfte natürlich auch die mit Schleifen versehenen “Hammelen”, die in diesem Jahr aus Limpach kommen und sieben an der Zahl waren. Unter dem tosenden Beifall der Schaulustigen wurden dann Hunderte Luftballons in die Luft steigen gelassen. Anschließend folgte der obligatorische Rundgang über die “Fouer”, bei der die Prominenz aus Politik und Gesellschaft reichlich Gaudi hatte.

Nach dem Rundgang wurde im Restaurant Kugener dann traditionell “Ham a Kuch” serviert auf Einladung des hauptstädtischen Schöffenrates. “Es ist bereits das neunte Mal, dass dieser Empfang bei uns stattfindet”, so Manon Schmit, die Chefin.

Und was erwartet sie von der “Schueberfouer”? “Ich hoffe, dass die Besucher mit einem Lachen nach Hause gehen, dass sie sich gut amüsieren und wir dazu beitragen, dass sie alle schöne Momente erleben.” Insgesamt 120 Mann Personal tragen im Restaurant Kugener tagtäglich dazu bei, dass alles glatt über die Bühne geht.

Dass alles gut läuft, hofft auch Charles Hary, der Präsident der “Fédération nationale des commerçants forains”: “Die ‘Fouer’ zeigt sich bislang von ihrer schönsten Seite. Bis jetzt verlief alles optimal. So kann es weitergehen. Wir erhoffen uns viel von der Tram. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten verlief bislang ebenfalls optimal. Alle ziehen an einem Strang. Das ist wichtig für das Gelingen dieses Volksfestes.”

Fotos: © Editpress/Alain Rischard

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